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Foren-Übersicht Ist das nicht ein schöner Pfeil :-) Mein Körper Ist das nicht ein schöner Pfeil :-) Schilddrüse

Schilddrüse


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Sabine*


Beiträge: 12
Anmeldungsdatum: 30.05.2008 10:46
Wohnort: München
Verfasst am: 23.07.2008 14:52
Titel: Schilddrüse
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Hallo Forum!

Ich habe Probleme mit der Schilddrüse. Es handelt sich um eine Unterfunktion. Ich muss jetzt Tabletten nehmen und geht mir schon etwas besser. Aber ich möchte wieder so schön schlank sein wie vor 10 Jahren... Ich bin ganz verzweifelt darüber, dass ich nicht mehr so gut aussehe und überhaupt nicht mehr leistungsfähig bin. Ich fühle mich alt und krank.

Wer hat noch Probleme mit der Schilddrüse?

Danke für Eure Antworten und tschüss bis bald
Sabine
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Kara Farameh


Beiträge: 94
Anmeldungsdatum: 23.08.2005 17:27
Verfasst am: 23.07.2008 16:41
Titel: Schilddrüse
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Hallo Sabine,
kann dir zwar in Sachen Schilddrüse nicht helfen aber möchte dir gut zureden.
Natürlich verändert man sich mit der Zeit. Auch ich seh nicht mehr knackig aus wie vor vielen Jahren. Ich habe aber mit Bauchtanz gelernt mich so zu akzeptieren wie ich bin mit all meinen Falten und nicht so straffen Körper.
Du nimmst Tabletten damit die Schilddrüse funktioniert. Freu dich darüber das es dir schon besser geht, tu dir ganz viel gutes. Verwöhn dich mal wieder.
Versuch einfach positiv zu denken. Überleg dir was du gerne machen möchtest z.B. im Bauchtanz weiter kommen, einen hohen Berg besteigen oder so. Irgendwas das dich fordert. Manchmal muß man von alten Sachen Abstand nehmen und was Neues anfangen.
Stell dich mal an einen Spiegel, guck dich an, lächel dir zu und sage laut "Das bin ich und ich bin schön so wie ich bin". Wenn du das regelmäßig machst, stellt sich irgenwann ein positives Gefühl ein. Hab dich selber lieb dann strahlst du das auch nach außen.

Liebe Grüsse Kara Farameh
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Reyhan


Beiträge: 630
Anmeldungsdatum: 20.09.2004 15:42
Verfasst am: 23.07.2008 17:46
Titel:
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Hallo Sabine,

willkommen im Club.
Ich weiß das ist nicht tröstlich.
Dennoch wenn es eine gut eingestellte Unterfunktion ist, so wird es sich nach Medikamentengabe normalisieren. Vielleicht nicht mehr auf das Gewicht von vor 10 Jahren (ja, das hätte ich auch gern wieder) aber doch etwas weniger.

Dennoch ist es leider so, dass sich auch unser Stoffwechsel insgesamt umstellt und wir mit gleicher Nahrungsaufnahme einfach "in die Breite" wachsen. Das geht fast allen so (und das ist tröstlich - denn die Superschlanken kommen evtl. auch dahin...grins).

Versuche einfach gesund zu essen, reichlich zu trinken (ist ganz wichtig, sonst nimmt man gar nicht ab) und schau einfach, dass Du dich akzeptierst.

Liebe Grüße
von einer Leidensgenossin (leider ist bei mir die Diagnose noch immer ungeklärt, somit kann man nichts genaues machen)

Reyhan

_________________
www.studio-orienta.de
www.bauchtanzschulefrankfurt.de
www.reyhan.de
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Sabine*


Beiträge: 12
Anmeldungsdatum: 30.05.2008 10:46
Wohnort: München
Verfasst am: 23.07.2008 19:36
Titel:
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Hallo Ihr beiden,

vielen für Eure Antworten icon_smile.gif.
Ich habe eine latente Hypothyreose und nehme Euthyrox. Damit geht es mir wirklich viel besser. Ich habe auch auf Hashimoto testen lassen und zwei Mal Gott sei Dank keine Antikörper nachweisen können. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal zu den Leuten gehören würde, die regelmäßig oder ein Leben lang Tabletten nehmen müssen...
Ich versuche mich zu akzeptieren. Das fällt mir schon viel leichter, wenn so eine schöne Frau wie Reyhan mir gut zuredet icon_wink.gif. Danke! Auch Dir Kara, für Deine lieben Zeilen.
Reyhan, wieso kann man bei Dir keine genaue Diagnose machen? Hast Du auch eine latente Unterfunktion?

Liebe Grüße anEuch
Sabine
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Dr. Bea


Beiträge: 252
Anmeldungsdatum: 09.08.2006 19:11
Wohnort: Winsen
Verfasst am: 23.07.2008 23:34
Titel:
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Hi,

bei mir wurde die Schildrüse komplett entfernt!Und ich muss jetzt auch das Eutyhorxin nehmen! aber es geht----- man muss sich nur neu mit seinem Körper identifizierenn! Aber das geht!!

LG
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Sabine*


Beiträge: 12
Anmeldungsdatum: 30.05.2008 10:46
Wohnort: München
Verfasst am: 24.07.2008 13:08
Titel:
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Hallo Dr. Bea,

bist Du Ärztin? Wegen dem Dr. meine ich? Ganz ohne Schilddrüse, das habe ich auch schon öfters gehört. Fidne ich gut, dass Du damit keine Probleme hast.

Wie äußert sich denn bei Euch die Unterfunktion? Ich bin mir nicht so sicher, ob meine Beschwerden wirklich an der Schilddrüse alleine liegen.

LG Sabine
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Marcello
Boardadmin

Beiträge: 880
Anmeldungsdatum: 09.02.2004 02:27
Verfasst am: 28.07.2008 12:44
Titel:
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Zitat:
Wie äußert sich denn bei Euch die Unterfunktion?

hallo

du nimmst dann schlechter ab und bist ab und zu träge. solltest mal den tsh wert checken lassen

viele grüße
marcello

_________________
Hollywood meets Orient:
http://www.amazon.de/gp/product/B0041XA20U/ref=dm_dp_trk12?ie=UTF8&qid=1284234869&sr=8-1
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Sabine*


Beiträge: 12
Anmeldungsdatum: 30.05.2008 10:46
Wohnort: München
Verfasst am: 28.07.2008 13:42
Titel:
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Hallo Marcello,

danke - ja genau. Das ist auch so bei mir.

Aber sehr schade, dass sonst niemand mehr geantwortet hat.

Bis dann Sabine
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Oona von AnamCara


Beiträge: 219
Anmeldungsdatum: 17.12.2005 12:41
Wohnort: Erding
Verfasst am: 28.07.2008 17:24
Titel:
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okay. dann hier noch mein kleiner beitrag zum thema schilddrüse:
ich hab auch ne unterfunktion. hab theoretisch meine thyronajod 100 zum nehmen. hab die allerdings ne zeit lang richtig vergessen: ergebnis war, daß ich wieder mal 15kg so lockerflockig zugenommen hab. jetzt nehm ich meine tabletten wieder aber die 15kg ruckeln keinen millimeter weg von mir.
auswirkungen von meinem schilddrüsendings: lätschert! bis zum gehtnichtmehr. hätte die letzte zeit ohne die hormone nur noch schlafen können. allerdings hat mich auch nix mehr so wirklich aufgeregt.
@sabine: hab gesehen, daß du aus münchen kommst... ich komm ja auch aus der nähe. is halt n schilddrüsen-gefährdendes eck icon_wink.gif
greeeetz
oona

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Pet`Ra


Beiträge: 732
Anmeldungsdatum: 25.01.2006 23:20
Wohnort: 32839 Steinheim
Verfasst am: 28.07.2008 22:55
Titel:
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Hallo,
ich hatte auch Schilddrüsenprobleme, aber eine Überfunktion. Das war total beeinträchtigend. Tremus (leichtes Zittern) in den Händen, totale Unruhe, Ängste, Schweißausbrüche, gegessen den ganzen Tag aber sehr viel dabei abgenommen. Das Schlimmste war die Unruhe. Außerdem war ich gereizt/Stimmungsschwankungen. Dann bekam ich auch noch Probleme mit der Regel (blieb manchmal einfach aus). Ich dachte schon, ich würde irre.
Dann wurde es endlich festgestellt und was für eine Erleichterung mit den Tabletten! Erstmal habe ich nicht`s mehr abgenommen, nicht mehr diesen Heißhunger und war viel ausgeglichener. Eigentlich die Syntome für eine Unterfunktion, deshalb kann ich das etwas nachfühlen. Dann musste ich wg. Schwangerschaft die Tabletten absetzen, aber danach ist die Uberfunktion nicht mehr aufgetreten -freu-.
Manchmal bin ich noch etwas kribbelig, aber nicht mehr so extrem, wie damals. Etwas dicker bin ich auch -gute 8 kg-, aber das ist es mir echt wert... Sollte das wieder auftreten, wäre es mir egal, ob ich regelmäßig Tabletten einnehmen müsste, so etwas möchte ich nicht noch mal mitmachen.

Liebe Grüße
Pet`Ra
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Ilonka


Beiträge: 234
Anmeldungsdatum: 31.01.2006 16:41
Wohnort: Schleswig-Holstein
Verfasst am: 30.07.2008 10:12
Titel:
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Hab' auch eine Unterfunktion - leider nicht "reparabel". Kann mich Oona voll und ganz anschließen. Nehme die gleichen Tabletten. Damit werden die Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Antriebslosigkeit ausgehebelt. Leider scheint der Stoffwechsel an und für sich dadurch aber nicht ausgeglichen zu werden. Abnehmen ist fast nur mit Null-Diät angesagt und das möchte ich meinem Körper wirklich nicht zumuten.

Bin aber froh, dass diese Stimmungsschwankungen und absolute Phlegmatismus sich wieder normalisiert haben. Mit meinem Körpergewicht habe ich mich noch nicht ganz abgefunden, aber es zumindest momentan erst mal für mich akzeptiert. Ich werde mich deswegen nicht in mein Zimmerchen verkrauchen sondern möglichst selbstbewusst damit umgehen.

Viele Grüße
Ilonka

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~ Stanislaw Jerzy Lec
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Salma Parvaneh


Beiträge: 816
Anmeldungsdatum: 29.09.2005 17:32
Verfasst am: 30.07.2008 11:22
Titel:
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Hi!

ich hab leider den Hashi, da hilft nix.

Zuerst hatte ich die "schlanke" Phase mit 44 kg bie 174 cm Körpergröße. Da haben alle gelästert, dass ich angeblich mein Essen ausspucke und aussehe wie eine Leiche (Spitzname Totenkopf, war gar nicht lustig). Dann hatte ich ca. 10 Jahre lang eine "normale" Phase und seit ungefähr 12 Jahren die "dicke" Phase.

Da hilft nur engmaschiges Kontrollieren. Allerdings finde ich das Dicksein nicht das Schlimmste.

am Schlimmsten ist für mich dann die Trääääägheit. Spätestens dann hol ich mir auch mal wieder ein Rezept ab, ansonsten aber messe ich der ganzen Geschichte nicht allzu viel Bedeutung bei.

LG
Salma

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Sabine*


Beiträge: 12
Anmeldungsdatum: 30.05.2008 10:46
Wohnort: München
Verfasst am: 30.07.2008 11:24
Titel:
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Hallo zusammen!

Danke für Eure Beiträge! Ich hatte ganz verschiedene und auch gegensätzliche Symptome, Schwindel, inneres Schlagen (wie Blitze), Unruhe (furchtbar), Angst, Durchfall. Manchmal habe ich auch mit Sehstörungen zu kämpfen und der Zyklus ist auch Jahre lang viel zu kurz gewesen. Momentan ist die Unterfunktion mit viel Müdigkeit und Antriebslosigkeit verbunden. Am liebsten möchte ich nur noch schlafen. Anfangs hatte ich wohl eine Überfunktion immer im Wechsel mit der Unterfunktion. Das war grauenhaft. Ich dachte auch, ich muss in die Klapsmühle - hört sich lustig an, war's aber gar nicht.

Viele meiner Freunde und Bekannten können mein Leiden leider überhaupt nicht nachvollziehen.

@Ilonka, Wie wird festgestellt, dass eine SD-Funktionsstörung nicht mehr weg geht? Ich hatte eigentlich schon die Hoffnung, dass sich das mal wieder reguliert.

Macht Ihr auch Ursachenforschung? Schilddrüsenprobleme können zum Beispiel von Nackenverspannungen herrühren, weil das SD-Gewebe nicht beweglich bleibt.

Viele Grüße aus dem Süden
Sabine
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Bluecamel


Beiträge: 36
Anmeldungsdatum: 01.07.2007 09:20
Wohnort: Burghausen
Verfasst am: 02.08.2008 10:26
Titel:
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Liebe Sabine,

ich glaube, jetzt muß wirklich mal der Doktor ran:
die Beeinflussung der Schilddrüse durch eine verspannte Hals-Nacken-Muskulatur kannst Du getrost streichen, das ist den Hormonen ziemlich egal.

Die Schilddrüse (SD) braucht für ihre ordentliche Funktion Jod - und das Geheimnis, warum sich in Mitteleuropa (hier bis zu 30% der Bevölkerung betroffen!) und speziell im Süden Deutschlands die SD-Erkrankungen häufen, liegt zunächst mal in unserem Jod-armen Trinkwasser und der mangelhaften Ernährung mit frischem Meeresfisch.
Die SD meint, sie könne durch Vergrößerung die Funktion kompensieren, kann sie aber nicht, da sie deswegen auch nicht mehr Jod bekommt. Durch einen erheblichen Jodmangel kann es zur Unterfunktion kommen.

Auch aus unerfindlichen Gründen kann sich die SD-Funktion herunterregulieren und braucht halt dann Unterstützung durch das Medikament (nehme ich schon seit meinem 16.LJ und finde überhaupt nichts Schlimmes daran). Wichtig ist, den TSH-Spiegel regelmäßig kontrollieren zu lassen, damit die Einstellung auch wirklich passt. Bei Überdosierung schlagen sonst die Symptome genau ins Gegenteil um (ist übrigens ein sehr gesundheitsgefährlicher Trick von Supermodels um abzunehmen).
Von sich allein springt die SD nicht zwischen beiden Zuständen der Unter- und Überfunktion hin und her.

Ich würde mich vielen meiner Vorrednerinnen anschließen wollen und bestätigen, dass sich der Stoffwechsel bereits ab 30 umstellt und es jedes Jahr schwerer fallen wird, abzunehmen (wenn es das ist, worauf es ankommt). Je älter man wird, umso weniger Energie benötigt der Grundumsatz, da sich Organfunktionen und Körperzellregeneration verlangsamen.
Außerdem muß man wirklich auch beachten, dass auch andere Erkrankungen - sei es endokriner oder psychosomatischer Art - ähnliche Beschwerden machen, welche ausgeschlossen werden sollten, wenn die Symptome trotz guten Medikamentenspiegeln weiterbestehen.
Bei einer medikamentös gut eingestellten Unterfunktion hat man in der Regel keine Symtome mehr!

Viele Grüße auch von einer Sabine

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"Humor und Geduld sind zwei Kamele, mit denen sich jede Wüste durchqueren lässt!"
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Sabine*


Beiträge: 12
Anmeldungsdatum: 30.05.2008 10:46
Wohnort: München
Verfasst am: 03.08.2008 13:55
Titel:
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Hallo nochmal,

bei mir ist die SD verkleinert, also kein Jodmangel. Jod ist doch nur dann wichtig für die Funktion, wenn die SD sich vergrößert und den Mangel ausgleichen will. Bei Hashimoto sollte man Jod unbedingt vermeiden, jedenfalls scheint das unter Nuklearmedizinern eine bekannte und äußerst wichtige Tatsache zu sein.

Zitat:
die Beeinflussung der Schilddrüse durch eine verspannte Hals-Nacken-Muskulatur kannst Du getrost streichen, das ist den Hormonen ziemlich egal.
Verspannungen können alles mögliche hervorrufen. Wenn ich da nur an meine Kopfschmerzen denke, die ich ab und zu aushalten muss... Aber da muss wohl jeder für sich selbst wissen, wo er ansetzt. Entspannung kann jedenfalls nie schaden. Davon profitiert der Gehirnstoffwechsel auch.

Liebe Grüße von Sabine und Gute Besserung!
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Tanja Ahmed


Beiträge: 1546
Anmeldungsdatum: 08.02.2004 10:14
Wohnort: München
Verfasst am: 03.08.2008 23:05
Titel:
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Hallo Ihr Lieben,

hier meldet sich noch eine Unterfunktion icon_wink.gif. Ich bin noch nicht optimal auf Thyroxin eingestellt und hoffe, dass ich bald die für mich optimale Dosis gefunden habe.
Das mit den Verspannungen habe ich auch schon gehört. Ich bekomme Akupunktur und hoffe, dass sich mit dem Auflösen der Nackenverspannungen auch das Wohlbefinden bald wieder einstellt.

Viele Grüße!
Tanja

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Selena Imeldi


Beiträge: 246
Anmeldungsdatum: 07.08.2007 12:16
Wohnort: Bonn
Verfasst am: 04.08.2008 12:20
Titel:
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Ich habe zwar glücklicherweise eine funktionsfähige Schilddrüse, würde aber gerne zu dem Thema was ergänzen. Ich hoffe, ich klugsch**** euch jetzt nicht zu viel rum, möchte aber was dazu sagen, da ich Ernährungswissenschaften studiert habe.

Nackenverspannung als Auslöser/Mitverursacher/"Verschlimmerer" für eine Fehlfunktion der SD habe ich noch nie gehört. Das kann sich auf die Symptome auswirken, aber nicht auf die Fehlfunktion selbst.

Zitat:
Jod ist doch nur dann wichtig für die Funktion, wenn die SD sich vergrößert und den Mangel ausgleichen will.

Das ist leider komplett falsch! Jod wird immer benötigt, um Schilddrüsenhormone zu produzieren. Bluecamel hat in ihrem Posting vollkommen recht, dass viele Schilddrüsenerkrankungen auf Jodmangel zurückzuführen sind.

Empfohlen wird eine tägliche Aufnahme von ca 200 µg, Jod ist vor allem enthalten in Fisch, Meeresfrüchten, Algen und iodiertem Speisesalz.
Bei bestimmten SD-Krankheiten (autonomes Adenom, bei Hashimotot wird noch darüber diskutiert) ist eine zu hohe Jodaufnahme gefährlich, daher sollte man mit dem Verzehr von Algen vorsichtig sein.


Hier ein kurzer Bericht der DGE (Quelle: [url]http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=842
[/url])
Eine optimale Jodversorgung der Gesamtbevölkerung ist noch nicht erreicht. Der Arbeitskreis Jodmangel zählt jodmangelbedingte Schilddrüsenkrankheiten zu den 15 häufigsten Diagnosen bei Allgemeinmedizinern und Internisten. Laut KiGGS-Studie sind etwa 40 % der Kinder und Jugendlichen nach wie vor nicht ausreichend mit Jod versorgt. Bei 30 % ist die Schilddrüse vergrößert. Die Schilddrüsen-Initiative Papillon2 gibt an, dass ein Drittel aller Erwerbstätigen in Deutschland infolge eines Jodmangels eine vergrößerte Schilddrüse bzw. Knoten aufweisen. Der Berufsverband der Frauenärzte teilt mit, dass jährlich 6 000 Babies mit einer Schilddrüsenvergrößerung geboren werden.

Der Arbeitskreis Jodmangel sieht bei der Verwendung von Jodsalz in der Lebensmittelindustrie seit etwa drei Jahren einen Rückgang. Der Jodsalzanteil liegt aktuell bei 29 % – gegenüber 35 % im Jahr 2004, während die Weltgesundheitsorganisation WHO 90 % als Ziel definiert.


Weitere interessante (und wissenschaftlich anerkannte) Quellen sind:
http://www.schilddruese.de/
http://www.jodmangel.de/


Ich hoffe, ich konnte euch helfen!

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Sabine*


Beiträge: 12
Anmeldungsdatum: 30.05.2008 10:46
Wohnort: München
Verfasst am: 04.08.2008 14:19
Titel:
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Zum Thema Jod gibt es ziemlich kontroverse Meinungen. Die einen propagieren einen Jodmangel, die anderen eine Überdosierung in der Nahrungsklette durch Beigaben von Jodsalz in fast jedem, nicht deklariertem Lebensmittel. Daher noch ein Link zur Jod-Überdosierung, den ich vor ein paar Jahren mal gefunden hab:

http://www.jod-kritik.de

Liebe Grüße von Sabine
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Ilonka


Beiträge: 234
Anmeldungsdatum: 31.01.2006 16:41
Wohnort: Schleswig-Holstein
Verfasst am: 04.08.2008 16:07
Titel:
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Hallo Sabine,

bei mir ist durch eine nicht entdeckte und somit auch nicht behandelte Entzündung -ein Flügel der Schilddrüse stark verkümmert. Wenn ich meinem Arzt Glauben schenken darf, wird sich das nie wieder regenerieren...

Liebe grüße
Ilonka

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Selena Imeldi


Beiträge: 246
Anmeldungsdatum: 07.08.2007 12:16
Wohnort: Bonn
Verfasst am: 04.08.2008 17:58
Titel:
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Zu den kontroversen Meinung bezüglich Jod muss ich jedoch anmerken, dass die Kontraseite fast ausschließlich von Laien eingenommen wird.

Wenn ich auf der Webseite schon den Untertitel "DIE Webseite gegen die heimliche Zwangsjodierung unserer Lebensmittel!" lese, denke ich mir, dass das eher "Bild"-Leser ansprechen soll als wissenschaftlich interessierte.

Übrigens wird in der Schweiz die Jodmangelprophylaxe konsequent durchgeführt, d.h. es wird (fast) ausschließlich jodiertes Speisesalz verwendet. Und die Schweizer sind deswegen nicht kranker als wir....

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