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Tanja Ahmed

Beiträge: 1546 Anmeldungsdatum: 08.02.2004 10:14 Wohnort: München
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Verfasst am: 06.01.2011 13:28
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| Zitat: | Es ist ein Irrtum 2 Stunden zu laufen, um eine Schokoriegel abzutrainieren..so einfach läuft alles nicht ab….Tanzen ist viel anstrengder. Ich bitte Euch, wer tanzen kann, kann auch auf dem Cross-Trainer 45 min. locker reden mit der Geschwindigkeit, sodass man grad noch reden kann. Man sollte sich Riegeln auch mal gönnen, abgesehen davon gibt’s fettreduzierte und proteinreiche schokoriegel…
SPORT HILFT ALS UNTERSTÜTZUNG IM DIESEM FALLE NICHT VIEL! Ergänzung ist das eine und das andere ist SPORT undzwar min. 3-4 mal die Woche….ist eine Grundregel der Trainingslehre!.
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Nicht nur hier stimme ich zu. Das sind die Grundlagen, die jeder, der sich ernsthaft mit seiner Gesundheit auseinandersetzt, wissen muss. Zum einen soll ein Jojo-Effekt vermieden werden, das schafft man nur, indem man die Ernährung und seinen Lebensstil dauerhaft umstellt. Das heißt, man sollte sich Gedanken machen, in wie weit man überhaupt für grundlegende Veränderungen bereit ist. Man kann alles schaffen, wenn man bereit ist auch hart genug dafür zu arbeiten.
Diese Rechnung "1 Schokoriegel = So und so lange sportliche Betätigung, um es abzutrainieren" ist nicht hilfreich, denn es geht nicht um den einzelnen Schokoriegel, sondern um die Gesamtenergiebilanz! Energieaufnahme vs. Energieverbrennung. Wenn mein Stoffwechsel langfristig durch genug Sport und eine gesunde Ernährung angeregt ist, mehr zu verbrennen, dann kann ich mir ruhig mal einen Riegel gönnen. Es ist natürlich blöd, wenn man noch nicht so dizipliniert ist und dann in alte Verhaltensmuster verfällt und gleich eine Tafel Schoki verdrückt statt nur ein paar Stückchen. Da heißt es Selbstdisziplin üben und die Verantwortung für sich und seine Ziele übernehmen!
Wenn ich weiß, dass ich an einem Tag 2 Stunden Sport machen werde, ernähre ich mich an diesem Tag kohlenhydratreicher, als an einem Tag, an dem ich keinen Sport mache und unterstütze den Körper durch eiweißhaltige Kost in seiner Regeneration.
LG
_________________ Orientalischer Tanz in München
www.tanja-ahmed.de
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Selena Imeldi

Beiträge: 246 Anmeldungsdatum: 07.08.2007 12:16 Wohnort: Bonn
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Verfasst am: 07.01.2011 02:06
Titel:
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Ja, hier kochen die Gemüter hoch
Erstmal möchte ich vorweg stellen, dass ich mich nicht persönlich angegriffen fühle. Nur mal um Azads Befürchtung nach dem zweiten "Liebe Selena" zu entkräften.
Da Azad schon beschrieben hat, woher er seine Erkenntnisse hat, erstmal zu mir: ich bin Ökotrophologin, also Ernährungswissenschaftlerin mit Hochschulabschluss. Das heißt, das diskutierte Thema gehört zu meinem Beruf, genau wie es bei Azad der Fall ist. Nur betrachtet mein Fachbereich mehr die medizinischen Aspekte und nicht die Leistungsfähigkeit.
Zum Eiweiß:
| Zitat: | | Man verändert lediglich die Essgewohnheiten und lässt unnötige Zwischenmahlzeiten weg, von Kohlenhydratem Essen wechseln wir auf proteinlastigem Essen. |
Ich wiederhole mich jetzt nicht, sondern verweise einfach auf die
Deutsche Gesellschaft für Ernährung [Proteine und Kohlenhydrate im Sport]
| Zitat: | Zitat: „…bei einer solch krassen und schnellen Gewichtsabnahme automatisch die Muskelmasse angegriffen, was du vielleicht nicht gemerkt hast, da du trainierst…“
Dieser Satz ist ein Widerspruch in sich! Denn, wenn ich sage, dass WIR bei solch einer Abnehmphase viel Eiweiß zu uns nehmen soll, da Eiweiß die Muskulatur mit Nährstoffen versorgt, wird die Muskulatur nicht abnehmen. Denn Eiweiß und Aminosäuren sind NOTWENDIG für den Erhalt der Muskeln. Natürlich WÜRDE die Aussage stimmen, wenn ich schreiben würde, dass wir uns zu Tode hungern sollen um nur Gewicht zu verlieren. Man darf bei der Abnehmphase nicht nur auf das Gewicht achten. Da geht viel Wasser, etc ab….Unser Ziel ist FATBURNING und nicht Weight-Losing….ist nicht unbedingt das Gleiche…. |
Es geht darum, dass bei einem solch krassen Gewichtsverlust (egal in welcher Form) nicht nur das Fett angegriffen wird. Bei dem dadurch provozierten Hungerstoffwechsel werden alle Muskelpartien zur Endergiegewinnung zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen in Mitleidenschaft gezogen. Trainierst du nun deine "Sportmuskeln" durch körperliche Aktivität und ist gleichzeitig dein Körper im "Hunger-Modus", wird zwar z.B. die Beinmuskulatur aufgebaut, aber die dadurch nicht trainierten Muskeln (Herz, Darm, Gesicht oder was auch immer) abgebaut, und zwar in verstärktem Maße.
Das ist jetzt bei solch kurzer Dauer wie bei dir nicht so schlimm, aber trotzdem kannst du auch nicht pauschal behaupten, dass dies gesund sei.
| Zitat: | | Sport ist die einzige GRUNDLEGENDE Aktivität die zur Fettreduktion beiträgt. |
Damit hast du es schon: BEITRÄGT, aber nicht der Hauptgrund ist.
Ich beziehe mich hier auf Tanja, die schon sagte, dass eine Gewichtsreduktion erfolgt, wenn die Gesamtenergiezufuhr geringer ist als der Gesamtenergiebedarf. Dies kann durch mehr Sport (Bedarf wier erhöht) oder durch geregelte Ernährung (Zufuhr wird gesenkt) erreicht werden.
Nun ist es jedoch so, dass sportliche Aktivität im Hobbymaßstab (also weniger als 2 Stunden "schweißtreibender" Sport pro Tag) keine hohen Brennwerte erreicht.
An dieser Stelle hast du, Azad, Glück, dass Sport dein Beruf ist, aber als "Nebensportler" kann man nicht so viel Gewicht durch vermehrte körperliche Aktivität verlieren.
| Zitat: | | Diese Rechnung "1 Schokoriegel = So und so lange sportliche Betätigung, um es abzutrainieren" ist nicht hilfreich, denn es geht nicht um den einzelnen Schokoriegel, sondern um die Gesamtenergiebilanz! Energieaufnahme vs. Energieverbrennung. Wenn mein Stoffwechsel langfristig durch genug Sport und eine gesunde Ernährung angeregt ist, mehr zu verbrennen, dann kann ich mir ruhig mal einen Riegel gönnen. Es ist natürlich blöd, wenn man noch nicht so dizipliniert ist und dann in alte Verhaltensmuster verfällt und gleich eine Tafel Schoki verdrückt statt nur ein paar Stückchen. Da heißt es Selbstdisziplin üben und die Verantwortung für sich und seine Ziele übernehmen! |
Klar, da hast du recht, Tanja, aber ich wollte mal einen Überblick geben, dass es eben gar nicht so einfach ist, eine bestimmte Energiemenge durch Sport abzutrainieren, sondern eine Ernährungsanpassung (Umstellung klingt immer so negativ ) einen schnelleren. langfristigeren und "gesünderen" Erfolg bringt.
_________________ Stamm Baghira - die mit den Ohren!
Zuletzt bearbeitet von Selena Imeldi am 09.01.2011 22:44, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Selena Imeldi

Beiträge: 246 Anmeldungsdatum: 07.08.2007 12:16 Wohnort: Bonn
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Verfasst am: 07.01.2011 02:15
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Un jetzt wieder zu Hosneja:
| Zitat: | Motivation:
Du blockierst dich mit Ausreden, um nicht das Projekt Abnehmen angehen zu müssen. Wenn man etwas im Leben ändern will, muss man Motivation/Antrieb haben! Setz dir ein Ziel! In 3 Monaten sind locker 8-10 Kilo drin! Du musst wissen was du willst. Abnehmen geht nicht von alleine. Dafür muss man etwas TUN.
Positives Denken:
Die innere Einstellung spielt eine übergeordnete Rolle! Positives Denken und Mut zur Veränderung sind große Hilfen. Übergewichtige denken oft negativ, vor allem über sich selbst und sie sehen ihre Potenziale nicht. Sie denken eher "Ich kann es nicht schaffen" als "Ja! Ich schaffe es!". Deine geistige Einstellung ist extrem wichtig, nicht nur fürs Abnehmen, sondern generell im Leben. Das Abnehmen hilft, den WILLEN zu entwickeln, etwas zu schaffen, was man sich vorgenommen hat. Und der WILLE versetzt Berge! |
Tschakka, so sehe ich das auch!
Zeile stecken ist super. Und diese beim Erreichen (nicht mit Essen) zu belohnen ist noch besser!
Bei meiner ersten "Gewichtsbarriere" habe ich mir ein Kostüm gegönnt. Dann fühlt man sich erst recht darin wohl! Es kann ja alternativ auch was kleineres wie ein teurer Bikini sein!
_________________ Stamm Baghira - die mit den Ohren!
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KaanAzad

Beiträge: 9 Anmeldungsdatum: 11.05.2010 02:39
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Verfasst am: 10.01.2011 02:52
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Hallo meine Lieben,
ich habe vorhin einen sehr langen Text geschrieben und viele Erläuterungen gemacht und mich auf einige Postings zu diesem Thema geäußert u.a. auf die vorherigen jetzt.
Nach kurzer Zeit habe ich diesen Text wieder gelöscht, weil ich es nicht angebracht finde, über ein Thema "einfach" so mal zu diskutieren, wenn u.a. auch medizinische und klinische und sportwissenschaftliche Fakte nicht ernstgenommen oder angezweifelt und total fehl interpretiert werden.
Da sich die eigentliche "Interessentin" auch nicht zu diesem Thema äußert, hat sich das wohl erledigt. Ich hoffe sie hat ihre Frage zu beantwortet bekommen.
@ Selena: Du musst Dich vor mir nicht rechtfertigen mit Deiner Ausbildung und ich möchte Dir garnicht zu Nahe treten. Mein 1. Posting anstatt dieses Schreibens, war eine Gegenantwort auf Deine Thesen, die ich gerne hätte widerlegt. Aber ich habe Respekt vor Deiner Meinung zu diesem Thema, die ich gerne sportwissenschaftlich und auch medizinisch und eben auch mit mehreren "Hobbysportlern" live widerlegen kann.
Aber jeder soll den richtigen Weg finden, um sich wohl und fit zu fühlen. Ich kann als staatl. anerkannter Personaltrainer für Individualsport und Sportrehabiliation nur das Eine sagen.
Ich grüße Euch alle herzlichst.
Azadkaan
_________________ Ich tanze, weil ich tanze..............................
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Pet`Ra

Beiträge: 732 Anmeldungsdatum: 25.01.2006 23:20 Wohnort: 32839 Steinheim
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Verfasst am: 12.01.2011 00:29
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| Zitat: | | Aber jeder soll den richtigen Weg finden |
da schließe ich mich mal an. Es kommt immer auf die jeweilige Persönlichkeit und Lebensumstände an.
Gene spielen sicherlich eine Rolle, eine Person mit 150 cm sieht bei gleichem Gewicht gegen eine Person mit 190 cm eben propperer aus. Anerzogene Essgewohnheiten spielen auch eine große Rolle.
Mit Männern sollten wir uns im Punkt Gewichtsreduzierung nicht vergleichen, die Muskelmasse ist ja grundsätzlich etwas mehr. Der Testeronspiegel spielt auch eine große Rolle. Männer sind auch, meine Meinung, irgendwie zielstrebiger und rücksichtsloser, wenn sie sich endlich mal zu etwas durchgerungen haben.
Den großen Anteil einer Gewichtsreduzierung auf Sport zu legen, ist total effektvoll. Birgt jedoch immer die Gefahr bei einer längeren Pause, wieder ordentlich zuzulegen.
Das sollten sich gerade jüngere Frauen, besonders im Hinblick auf zukünftige Familie, gut überlegen.
Liebe Grüße
Pet`Ra
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Tanja Ahmed

Beiträge: 1546 Anmeldungsdatum: 08.02.2004 10:14 Wohnort: München
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Verfasst am: 14.01.2011 23:33
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Hallo nochmal,
@Selena
Ja, Belohnung finde ich auch wichtig.
@Petra
Das mit den Genen mag Ansichtssache sein, je nach Weltbild. Gene sind auch immer wieder so ein Argument, um es sich weiterhin bequem zu machen . Der Geist ist sehr viel machtvoller als irgendein Gen. Das Märchen mit den Genen hält den Menschen in einer Ohnmachtsstarre - was der Pharmaindustrie sehr zugute kommt, da Menschen keine Verantwortung übernehmen, sondern die Allmacht und Lösung für ihre gesunheitl. Probleme der Wissenschaft übertragen... das ist aber ein anderes Thema. Ich wollte es lediglich mal anmerken.
Was die Sportpause betrifft, ändert sich natürlich auch die Energiebedarf! Also ist auch hier darauf zu achten, dass man die Ernährung gemäß des Energiebedarfs einstellt! Deshalb sollte man Sport keinesfalls abraten. Man muss sich um ein umfassendes Wissen bemühen, damit man den Körper versteht und ihn auch "artgerecht" behandeln kann.
LG Tanja
_________________ Orientalischer Tanz in München
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Pet`Ra

Beiträge: 732 Anmeldungsdatum: 25.01.2006 23:20 Wohnort: 32839 Steinheim
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Verfasst am: 15.01.2011 16:02
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Hallo,
schön gesagt Tanja! Ganz unabhängig vom körperlichen Befinden und Zustand ist moderat abgestimmte Bewegung lebenswichtig.
Ich ärgere mich immer sehr über den Schulunterricht. Bekomme ich durch die eigenen Kinder und die Kinder-und Jugendgruppen ja hautnah mit. Je "höher" die Schule, desto weniger die "lebenskundliche Orientierung" der Schüler.
Tja, Gene Während 18 Jahre Leben mit behindertem Sohn, kann ich davon ein Liedchen singen. Drück mich schon seit einem Jahr vor einer nun ja Gesamtbestimmung herum. Scheitert wahrscheinlich eh am Geld.
Liebe Grüße
Pet`Ra
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