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Foren-Übersicht Ist das nicht ein schöner Pfeil :-) Mein Körper Ist das nicht ein schöner Pfeil :-) *Heul* ich habe eine ganz schmerzhafte Arthrose... Was tun?

*Heul* ich habe eine ganz schmerzhafte Arthrose... Was tun?


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Amira Najma


Beiträge: 63
Anmeldungsdatum: 02.03.2008 13:05
Wohnort: Nähe Heinsberg
Verfasst am: 04.06.2009 09:45
Titel: *Heul* ich habe eine ganz schmerzhafte Arthrose... Was tun?
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Seit letzten Herbst/ Winter plagten mich wahnsinnige Schmerzen im linken Fuß.
Dieses Jahr bin ich dann mal zum Onkel Doktor gegangen. Der hat mich weiter verwiesen, und nun stellte sich heraus, dass ich Arthrose habe am Sprunggelenk.

Ich habe einen Stützstrumpf und Schuheinlagen bekommen.
Die trage ich schon mehrere Wochen. Doch es wird und wird nicht besser.

Auf keinem Fall möchte ich meinen OT und ATS aufgeben, obwohl mir mein Arzt sagte, das müsste ich irgendwann tun.
Ich gebe über die VHS Unterricht und wollte selbst noch an C.O.D.E.-Schulungen teilnehmen, wollte irgendwann einmal an Contests mitmachen...

icon_cry.gif

Mein Traum zerplatzt.... Ich mag aber nicht aufgeben.... Dennoch mit ständigen Schmerzen Unterricht geben, bzw. aufzutreten, ist ebenso Folter pur.

Wer hat einen Tipp für mich?

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Amira Najma...
dem Zauber des orientalischen Tanzes verfallen...
http://amira-najma.de
aber es gibt noch andere Seiten:
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Nourani Gamal


Beiträge: 205
Anmeldungsdatum: 04.01.2006 12:43
Wohnort: Wachtberg
Verfasst am: 04.06.2009 10:37
Titel: Hallo Amira
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hast du abklären lassen, ob die Arthrose zu einer Krankheit gehört (rheumatoider Formenkreis, Stoffwechselerkrankungen usw.) oder nur aus Abnutzung entstanden ist?

Meine Tanzpartnerin hat eine durch eine Knochenkrankheit eine Arthrose im Zehengrundgelenk, bei ihr wurde das Gelenk schon einmal operiert und muss jetzt nachgebessert werden. Sie kann damit gut tanzen, allerdings nicht mehr so sehr auf dem Vorfuß bzw. Zehenballen, aber das tut der Tanzqualität keinen Abbruch.

Was du jetzt tun kannst ist, solange die Arthrose aktiv ist, das Gelenk schonen (am besten mit einer Sprunggelenksbandage - es gibt über Rezept eine, die hat an der Seite richtige Stahlschienen drin und wird geschnürt. Damit liegt das Gelenk vollkommen ruhig. Kann man auch mit Tanzen, sieht halt nur nicht schön aus. Benutze das Teil selbst für meinen Rheumafuß. Habe leider kein Bild davon).

Das Tanzen musst du nicht direkt aufgeben - jedenfalls nicht deine Kurse. Ob das Gelenk auf lange Sicht C.O.D.E-Schulungen und Contests mitmacht, hängt davon ab, was du ihm abverlangst. Exzessives Training und Sprünge auf dem Gelenk sind auf keinen Fall gut und beschleunigen den Prozess. Rückgängig machen kann man Arthrose nicht - nur verlangsamen.

Trainiere mit Hilfe eines Physiotherapeuten die Bänder, so dass sie einen Teil der Stützarbeit des Gelenks übernehmen können. Dann kannst du evtl. weitertanzen, aber eben nicht mehrere Stunden am Tag (Training), ohne auch ausreichend zu pausieren.

Es gibt auch die Möglichkeit, sich Hyaluronsäure (bei Grad I-II ins Gelenk einspritzen zu lassen. So kann sich der Knorpel erholen und man erreicht Schmerzfreiheit. Eine Heilung erzielt man nicht, kann aber den degenerativen Prozess ein paar Jahre hinauszögern.

Am besten suchst du dir über die Webseiten einen Arthrose-Spezialisten heraus, der dich eingehend berät.

Ich habe mir Beinwelltinktur selbst angesetzt und reibe aktive Arthrosen damit ein. Hilft super gegen akuten Schmerz.

Viel info findest du auch hier:
www.rheuma-online.de/krankheitsbilder/arthrose.html
www.arthrose.de (mit Spezialistenliste)
www.deutsches-arthrose-forum.de. Da sind viele Leidensgenossen mit drin (ich auch)

Wenn du noch Fragen von Betroffenem zu Betroffenen hast, kann ich dir gern weiterhelfen.
Gruß aus Bonn
Nourani

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Amira Najma


Beiträge: 63
Anmeldungsdatum: 02.03.2008 13:05
Wohnort: Nähe Heinsberg
Verfasst am: 04.06.2009 16:12
Titel:
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Hey, danke für die schnelle und ausführliche Antwort.

Mein Orthopäde meinte, es käme von einer Abnutzung. Tests oder dergleichen sind aber nicht gemacht worden.

Zitat:
Es gibt auch die Möglichkeit, sich Hyaluronsäure (bei Grad I-II ins Gelenk einspritzen zu lassen. So kann sich der Knorpel erholen und man erreicht Schmerzfreiheit.


Davon habe ich noch nichts gehört. Das werde ich aber mal beim Arzt ansprechen, da selbst im Ruhestand des Fußgelenkes Schmerzen da sind. Bei Belastung fühlt sich der Schmerz wie ein stechender starker Stromschlag an.

Zitat:
Beinwelltinktur?
Hast Du das Rezept? Sammelst Du selber Beinwell, oder holst Du es aus der Apotheke?
Ich habe so ein bisschen Kräuterkunde im Kopf, habe auch schon einiges probiert, aber leider mehr oder minder erfolglos. Salbei schlägt bei mir z.B. an, Kamille überhaupt nicht. Und ich bin ein wenig allergisch auf Beinwell-Pollen... Das will in einer Tinktur aber nichts heißen. Welche Pflanzenteile werden benutzt? Und zu welcher Jahreszeit sollte geerntet sein?

Mein Physiotherapeut meinte nur, ich sollte die Bandage - (das Ding hat gute 65 Euro gekostet!!! Ein Hoch auf die Krankenkasse, die hat das Meiste übernommen!) und die Schuheinlagen wenigstens ein paar Wochen durchgehend tragen. Danach müsste der akute Schmerz aufhören.

Ich weiß nicht... Ich lass' mich wahrscheinlich zu schnell abwimmeln...

So, ich werde mich heute Abend mal ein wenig meiner neuen Internet-Lektüre widmen...

Grüßle

Amira

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Nourani Gamal


Beiträge: 205
Anmeldungsdatum: 04.01.2006 12:43
Wohnort: Wachtberg
Verfasst am: 05.06.2009 07:02
Titel: Hi Amira
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Aaalso, Beinwelltinktur macht man ganz einfach (BITTE NICHT TRINKEN!!!! GIFTIG).

Ich habe Beinwell im Garten - wächst da wie Schaum, findet man aber auch überall, wo es feucht und etwas sumpfig ist. Ich halte mich da an meine Uroma (alte Kräuterhexe, die mir ihr Buch vermacht hat) und ernte ihn bei Vollmond - weiß nicht, ob´s was bringt, aber ich denke, die Alten wußten warum icon_wink.gif Beinwell wächst ab März bis Oktober und man nutzt alle Pflanzenteile, wobei ich die Wurzel in der Erde belasse, damit die Pflanze wiederkommt im nächsten Jahr.

Ich habe mir 2-3 große Stängel genommen, kleingeschnitten (mitsamt Blättern) und in ein großes Einweckglas getan. Da habe ich dann einfachen billigen Fusel aus einer großen Discountkette mit A draufgekippt, bis alles bedeckt war und habe das ganze 4 Wochen dunkel und kühl ziehen lassen.

Die Tinktur verfärbt sich dann dunkelgrün. Die trägt man abends auf - gern auch die Patsche aus Blättern und legt einen Verband darüber. Meist habe ich dann am nächsten Morgen keine Beschwerden mehr.

Zusätzlich hole ich mir Dr. Klopfers Schwefelbad aus der Apotheke und mache damit Bäder für die betroffenen Gelenke. Bringt meist Linderung.

Innerlich gibt es Traumeel (Homöopathisch, lass dir bei Pollenallergie aber vom Apotheker sagen, welche Pflanzen drin sind) zur Anwendung - 2mal täglich 30 Tropfen. (Ist Arnika, Beinwell, Belladonna (Schmerzlinderung) und Gänseblümchen drin - die anderen weiß ich nich)

Das mit der Hyaluronsäure wird bisher hauptsächlich bei Kniearthrosen gemacht, aufgrund seiner Größe kommt das Sprunggelenk auch in Frage. Nach dem Schmerzgrad (BIN KEIN ARZT), könnte es ein Grad II sein. Daher solltest du auf jeden Fall einen Spezialisten aufsuchen. Das mit den Einlagen und der Bandage ist die sogenannte Konservative Therapie, die wird immer als erstes versucht.

Auf den Internetseiten wirst du auf jeden Fall einen Spezialisten finden - wirst du eh hinmüssen - nicht jeder Orthopäde kann ins Gelenk spritzen. Selbst wenn du weiter fahren musst, lohnt es sich.

Schone jetzt als erstes das Gelenk und lege das Bein ruhig, wenn du trainierst. Aktive Arthrosen müssen erst abheilen - sonst kannst du das Tanzen wirklich bald vergessen.

Das mit der Abnutzung würde ich so nicht stehen lassen - das haben die mir am Anfang auch gesagt und erst der 4. findige Arzt bei uns in der Uniklinik hat mal Rheumawerte genommen - und bingo. Soll jetzt nicht heißen, dass du Rheuma hast, aber eine Arthrose ist - wenn du nich gerade richtig Übergewicht hast - gerade im Fußbereich nicht immer Abnutzung.

Stelle dich auf jeden Fall auf einen Ärzte-Marathon ein - und hol dir immer eine zweite Meinung - nur so weiß ich, wie ich heute mit meinem Rheuma und den Arthrosen umgehen muss. Und meine Freundin ebenfalls.

Drück dir die Daumen.
Gruß
Nourani

PS: Nochwas zum Mutmachen - ich habe schweres Rheuma mit Arthrosen im Iliosakralgelenk, linkem Sprunggelenk, Schultern und Fingern - und gebe trotzdem noch Unterricht und tanze immer noch! Mache noch keine Wettbewerbe mit - habe da ein gespaltenes Verhältnis dazu icon_wink.gif
Gib nich auf und vor allem - lass dich nich abwimmeln.

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Pet`Ra


Beiträge: 723
Anmeldungsdatum: 25.01.2006 22:20
Wohnort: 32839 Steinheim
Verfasst am: 05.06.2009 20:52
Titel:
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Hallo liebe Amira,
das hört sich ja schlimm an. Nourani hat ja schon viele Dinge erwähnt. Mein Mann hat übrigens auch diese Spritzen in`s Knie bekommen, haben super geholfen, schon ca. 5 Jahre Ruhe. Musste er leider selbst bezahlen.

Versuch vorsichtig weiter zu tanzen und die Fußgelenke nicht so extrem zu belasten.
Auf Deinen Video`s konnte ich sehen, das Du die Bewegungen mitunter aus den Fußgelenken holst, ich hatte auch den Eindruck, dass Du nicht so optimal die Knie über den Fußgelenken hast. Beim Tribal kamen Deine Hacken auch öfter seitlich neben den Fußspitzen hoch. Evtl. hilft es, wenn Du etwas platter auf dem gesamten Fuß tanzt. Lieber die Bewegungen etwas kleiner, als wenn Du noch mehr Schmerzen bekommst.

Nicht verzweifeln, ich denke, das wird schon wieder. Erkundige Dich mal nach den Spritzen,

Gute Besserung
wünscht
Pet`Ra
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Thiana


Beiträge: 321
Anmeldungsdatum: 16.04.2006 08:31
Wohnort: NRW
Verfasst am: 06.06.2009 09:07
Titel:
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Guten Morgen,

wenn Pet´ra auf Veränderungen der Bewegungen hinweist kann ich mir das gut vorstellen.

Ich habe auch Arthrose im linken Knie, durch jahrelange Fehlstellung nach Beinbruch nun auch eine Minikussruptur icon_wink.gif. Daraus entwickelt Schleimbeutelentzündung in der Hüfte darüber. Zudem noch Ischias Probleme, na woher, wer weiß das schon icon_wink.gif.

Nun bin ich nach 5 Jahren Training mal soweit, dass ich ich einige Dinge kann und weiß wie es sich anfühlen muss, kurz: Ich habe Spaß und will weiter tanzen!!!!

Liebe Amira, ich kann Dich sehr gut verstehen. Nourani hat sich ja schon sehr ausführlich geäußert. Vielen Dank auch von mir dafür. Auch mir hast Du ganz schön weiter geholfen. Erst mal jammer ich weniger icon_wink.gif, dann finde ich die Beinwell-Iddee sehr interessant. Ich muss dann mal googln, wie das Zeug aussieht.

Nun hatten wir gestern einen größeren Auftritt und heute noch einen. zusammen mit Generalprobe etc. hatte ich ernsthaft Bedenken, ob ich das schaffen kann.

Nun habe ich einen Orthopäden, der mich mit dem Tanzen voll unterstützt und alles getan, damit es an diesem Wochenende klappen kann. Die Hyaloron-Spritzen haben bei mir nun nicht so gut gewirkt, das ist aber unterschiedlich Versuch lohnt.

Da ich mich jetzt auch in einer akuten Schmerzphase befand, habe ich mir Wobenzym gekauft und es seit einer Woche sehr hoch dosiert genommen. Dazu kurzfristig Diclophenac, wie gesagt unter Aufsicht des Arztes. Dann habe ich meinen Knochen 10-14 Tage soweit wie möglich Ruhe und Sauna gegönnt.

Dann habe ich Donna200 überlegt, bei Internetrecherchen bin ich aber auf die Kombination von Condrointinsulfat (hoffe, man schreit das so) und Glucosaminsulfat gekommen. Das alles mache ich jetzt seit 14 Tagen. Zusätzlich auch zur Schmerzvermeidung beobachte ich meine Bewegung. Ich mache sie etwas vorsichtiger und damit kleiner. Auch versuche ich auf Hohlkreuz u.ä, zu achten. Ich denke, dass ich in den letzten 5 Jahren nicht immer alle Bewegungen richtig ausgeführt habe. Wenn man zudem vorbelastet und nicht mehr ganz jung ist, kann das dabei ´rauskommen.

Ich werde jetzt den Sommer über etwas weniger tanzen und in der Muckibude eine Art Aufbau Krankgym. veranstalten, evtl. mit Yoga anfangen. Mal sehen, wie weit ich damit komme.

Heute morgen nach Auftritt und anstrengender Generalprobe habe ich weniger Beschwerden als in den letzten Wochen.

Also lass Dich nicht abwimmel, vielleicht aber doch erst mal etwas Ruhe um eine Besserung zu erzielen. Wenn man dann weniger Schmerzen hat, ist die Laune auch gleich viel besser icon_wink.gif.

So, ich hoffe, ich habe Euch nicht gelangweilt, weil ich einfach mal so geschrieben haben, was mir zu diesem Thema so spontan durch de Kopf gegagen ist.

LG und schönes Wochenende, Kerstin

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Lasst uns tanzen, lasst uns springen / Lasst uns laufen für und für / Denn durch Tanzen lernen wir / eine Kunst von schönen Dingen.
Paul Flemming (1609 - 1640)
deutscher Dichter
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alfara


Beiträge: 164
Anmeldungsdatum: 19.11.2005 15:28
Wohnort: Wandlitz
Verfasst am: 06.06.2009 12:22
Titel:
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Eine Gelenk mit Arthrose soll unbedingt bewegt werden, sonst bilden sich die stabilisierenden Muskeln zurück, es entstehen Schmerzen, wir nehmen eine Schonhaltung ein, es entstehen stärkere Schmerzen...usw Wichtig ist regelmäßige Bewegung ohne heftige Belastung, die auf keinen Fall über die Schmerzgrenze hinausgeht! Die Gelenkschmiere versorgt erst durch Be- und Entlastung den Knorpel mit Nährstoffen.
Als angenehm empfunden wird z.Bsp. Schwimmen oder Wassergymnastik, Fahrradfahren (hier bitte auf die Höhe des Sitzes achten!), eine Kombination aus Ausdauer, Muskelaufbautraining und Dehnübungen im Fitty, Pilates oder Yoga. Danach vielleicht in die Bio-Sauna zum Säure-Ausschwitzen.
Als Nahrungsergänzungsmittel werden viele Präparate aus Glucosamin-,Chondrotinsulfat und Hyaluronsäure angeboten. Dem Glucosaminsulfat in höherer Dosis wird dabei besonders im Anfangsstadium der Arthrose positive Eigenschaften zugeschrieben.
Mit Spritzen wäre ich persönlich vorsichtig, die Wirkung ist auch meist nur von kurzer Dauer und auch Diclo ist von den Nebenwirkungen her nicht ganz ohne. Das muß aber jeder für sich entscheiden. Auch eine ganze Reihe von Hausmitteln sind mir bekannt, darunter der Quarkwickel.
Auch von der Ernährungsseite kann man viel tun: sich vollwertig ernähren, entzündungsfördernde Lebensmittel mit Arachidonsäure vermeiden und Lebensmittel mit Omega-3-Fettsäuren in den Speiseplan einbauen z.Bsp
Ist ziemlich lange geworden, aber ich bin selbst eine Betroffene und habe seit kurzem wieder mit Bauchtanz angefangen.
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Thiana


Beiträge: 321
Anmeldungsdatum: 16.04.2006 08:31
Wohnort: NRW
Verfasst am: 06.06.2009 14:56
Titel:
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[quote="alfara"]Eine Gelenk mit Arthrose soll unbedingt bewegt werden, sonst bilden sich die stabilisierenden Muskeln zurück, es entstehen Schmerzen, wir nehmen eine Schonhaltung ein, es entstehen stärkere Schmerzen...usw Wichtig ist regelmäßige Bewegung ohne heftige Belastung, die auf keinen Fall über die Schmerzgrenze hinausgeht! Die Gelenkschmiere versorgt erst durch Be- und Entlastung den Knorpel mit Nährstoffen.
[/quote]

Hallo Alfara,

genau das hat mein Arzt auch jahrelang gesagt. Vor 14 Tagen meinte er aber, dass er mir nun doch mal zu einer kurzfristigen Ruhepause rät. Wahrscheinlich, damit die Entzündung mal eine Chance hat abzuheilen.

Aber wie schon gesagt, ich bin kein Arzt, diese haben ja auch unterschiedliche Meinungen. Der meinige kennt mich nun schon sehr gut und unterstützt mich eben auf die Art, die er im Moment für richtig und angebracht für mich hält. Dass Dic. nicht so ohne ist, schon klar. Mir war nur wichtig, dass die Aufführungklappt, für die ich 10 Monate geübt hatte icon_wink.gif, bißchen unvernünftig, schon klar...und dass meine Situation besser wird.

Das hat ja nun geklappt. Nun warte ich, wie die Knorpelaufbaumittel wirken und paare das Ganze wie gesagt mit einer Art Krankengymnastik und kontrollierten Tanzbewegungen. ...ach ja, und Beinwell werde ich auch ansetzen...hat am Ende meine ganze Familie ´was von.

Ich fasse diesen Thread auch als Austausch auf. Als Suche nach Möglichkeiten. DFas Ergebnis wird nicht das Allheilmittel sein. Aber ein Austausch bietet neue Infos und etwas Anteilnahme. Wenn ich sehe, dass Andere auch Probleme haben und noch leben/tanzen, dann hilft mir das auch weiter.

Letztendlich muss jeder für sich eine Entscheidung treffen.

LG Kerstin

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Nourani Gamal


Beiträge: 205
Anmeldungsdatum: 04.01.2006 12:43
Wohnort: Wachtberg
Verfasst am: 08.06.2009 07:13
Titel: Aktive Arthrosen
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Ein Gelenk mit einer AKTIVEN Arthrose, also einer die extrem schmerzt, weil gerade Entzündungen drin sind, muss man schonen. Da ist eine Ruhepause von 14 Tagen angezeigt, sonst beschädigt man die Knorpelstruktur eher, als dass man ihr hilft. Bei Sprunggelenksarthrose ist vor allem eine Rotationsbelastung (Fahrradfahren) und Gewichtsbelastung (Tanzen, Laufen, Walking) zu vermeiden, wenn die Arthrose aktiv ist.

Es hat sich auch der Kohlwickel bewährt (Kohlblätter mit Nudelholz zerquetschen und mit Binde auf dem Gelenk fixieren über Nacht).

Wobenzym ist mit Vorsicht zu genießen, da ein Stoff darin Glucosaminsulfat aus der Morbus-Crohn Therapie kommt und allergische Reaktionen hervorruft. Laut dem deutschen Rheuma und Arthroseforum ist eine Wirksamkeit nicht bewiesen (ok, ist bei Weihrauch auch nicht, aber ein Versuch ist es wert - aber nicht als alleinige Therapie).

Hyaluronspritzen (man bekommt meist erst 3, 1 pro Woche, dann ist Pause für 6 Monate - Kostenpunkt 150 Euro) werden auch nicht in eine aktive Arthrose gegeben. Erst muss die Entzündung raus. Hier ist Diclo (vorsicht Magen! Bei Diclo immer einen Magenschutz nehmen, kann fiese Magengeschwüre machen;spreche hie raus Erfahrung) angezeigt, mindestens eine Woche. Hyaluron ist ein natürlicher Bestandteil, der auch im Gelenkknorpel vorkommt. Immerhin stehen hier die Chancen 50 zu 50, dass eine Besserung eintritt.

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Nourani Gamal


Beiträge: 205
Anmeldungsdatum: 04.01.2006 12:43
Wohnort: Wachtberg
Verfasst am: 08.06.2009 07:14
Titel: So sieht Beinwell aus...
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www.barfers.de/beinwell.html
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