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Foren-Übersicht Ist das nicht ein schöner Pfeil :-) Tribaldance Ist das nicht ein schöner Pfeil :-) Wann Cue geben?

Wann Cue geben?


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Bandari


Beiträge: 19
Anmeldungsdatum: 27.08.2010 09:58
Verfasst am: 29.08.2010 18:07
Titel: Wann Cue geben?
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Hallo Leute!
Ich bin heute auf diesen Blog-Eintrag hier gestoßen

http://tribaltaenzerin.blogspot.com/2010/08/cues-folgen.html

und wollte mal eure Meinung hören: Sollte man Cues deutlich vor dem Übergang geben, weil es anfängerfreundlicher ist/ man mehr Zeit hat, sich auf die neue Bewegung einzustellen oder ist es eben nicht anfängerfreundlicher, weil es schwerer umzusetzen ist?

In meinem Ex-Tribe wurde der Cue zumeist auf Zählzeit 5 gesetzt bzw. die Fü fing dann schon an, die Arme in die neue Position zu bringen. Der neue Move beginnt dann für alle bei der nächsten 1 (wenn man immer bis 8 zählt, was meist von der Phrasierung der Musik her gut passt).
Bei Kopfdrehungen als Zeichen für nachfolgende Drehungen, bei denen die eigentliche Bewegung beibehalten wird, finde ich das voll okay, ansonsten bringt es mich oft völlig raus - so geübt bin ich dan doch noch mit, als dass das mit gleichzeitigem zimbeln immer klappen würde.

Wie seht ihr das? Wilde Achterbahn und volle Power oder die Truppe schonend zum nächsten Cue hinführen?



Sandra,

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Selena Imeldi


Beiträge: 242
Anmeldungsdatum: 07.08.2007 11:16
Wohnort: Bonn
Verfasst am: 29.08.2010 22:12
Titel:
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Auf jeden Fall frühzeitig. Bei uns geht es auf 3-4 (bei 4er Zählzeit), also z.B. beim Nach-Hinten-Gehen beim Turkish.
Ich denke, dass es auch von der Gruppengröße und der Eingespieltheit abhängig ist. Ein "kurzfristiges" Tribalsystem finde ich nicht so gut umsetzbar, es sieht aber schöner aus, wenn man es richtig kann. Leider sieht man hierzulande häufig Tänzerinnen bei diesem System hinterherhecheln ...

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Naja Haje


Beiträge: 54
Anmeldungsdatum: 01.02.2008 16:28
Wohnort: Elmshorn
Verfasst am: 30.08.2010 12:34
Titel:
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Ich kann von verzögerten Cues eigentlich nur abraten. Und zwar aus folgenden Gründen:

1) Es ist im Grunde genommen unnötig. Wenn die Arme sofort reagieren können, dann kann's die Hüfte auch.

2) Es macht das Tanzen nicht einfacher, sondern komplizierter, weil man nicht einfach machen kann, sondern jedes Mal erst zählen muß, ab wann man die Tanzbewegung denn nun endlich ändern darf.

3) Die Zählerei zieht Aufmerksamkeit von der Hauptsache weg, nämlich dem eigentlichen Tanz und der Musik.

4) Mit verzögerten Cues kann man längst nicht so flexibel auf die Musik reagieren. Virtuose, schnelle Wechsel zwischen den Tanzbewegungen werden nahezu unmöglich.

5) Hat man Tänzerinnen im Publikum, die selbst ohne Cue-Verzögerung tanzen, dann wirkt ein Tanz mit Cue-Verzögerung auf diese wie ein "Wie war das nochmal? Verflixt, welcher Schritt gehörte denn jetzt zu dieser Armhaltung ... ach ja". Also als ob die Tänzerinnen die Bewegungen nicht so sicher drauf hätten.

6) Anfängern erst Cue-Verzögerungen beizubringen, nur um sie dann später eventuell auf kurzfristige Cues umlernen zu lassen, macht die Sache nicht einfacher, sondern es ist im Grunde genommen doppelte Arbeit, weil sie letztlich alles zweimal lernen müssen.

Klar ist es eine Herausforderung, gleichzeitig zu zimbeln, zu tanzen, und dann auch noch drauf zu achten, was die führende Tänzerin grad macht, und darauf zu reagieren. Dagegen helfen üben, üben und üben ... und Geduld mit sich haben und nicht zu verzweifeln, wenn's länger dauert bis es endlich so klappt, wie man es haben möchte. icon_wink.gif (Da bin ich auch noch dabei ...)

Zum Thema "Cues" gab es übrigens vor Kurzem auf tribe.net eine sehr interessante Diskussion (ich hoffe Du kannst Englisch):
http://tribalbellydance.tribe.net/thread/983135f9-535b-4bc8-8e9a-960098bdf75c
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Bandari


Beiträge: 19
Anmeldungsdatum: 27.08.2010 09:58
Verfasst am: 30.08.2010 18:11
Titel:
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Bevor ich den Blogeintrag gelesn hatte, habe ich mich mit diesem Thema noch nie auseinander gesetzt. Aber wenn man es sich mal überlegt... Und so im Blog und in der Diskussion bei Triba.net zwischen den Zeilen liest...
Man braucht eigentlich - von Drehungen in dem bereits laufenden Code mal abgesehen - keine Cues. Der Trick ist dann wohl, die einzelnen Bewegungen schon so oft im Training getanzt zu haben, dass man ohne nach zudenken einfach nur reagiert und so synchron bleibt.
Ist es dann eine faule Ausrede, um nicht dieselben Bewegungen endlos zu wiederholen, wie man es beim ersten Bauchntanzunterricht damals gemacht hat?
Man sagt ja, bis sich eine Bewegung im "Muskelgedächtnis" eingenistet hat, braucht man 3-4000 Wiederholungen, während es im logischen/verstandesmäßigen Lernen einen Bruchteil dessen braucht.
Kann es sein, dass man gerade, wenn man die Hüftbewegungen an sich schon vom Orientalischen Tanz her kennt, eher dazu neigt, sich solche Krücken wie die vorzeigtigen Cues zu bauen? Weil man (ja, auch ich) denkt "na, das kenn ich doch schon längst, ist jetzt halt nur mit einer anderen Armhaltung"?

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Naja Haje


Beiträge: 54
Anmeldungsdatum: 01.02.2008 16:28
Wohnort: Elmshorn
Verfasst am: 30.08.2010 18:56
Titel:
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Bandari hat folgendes geschrieben::

Man braucht eigentlich - von Drehungen in dem bereits laufenden Code mal abgesehen - keine Cues.


Ja, genau. Wobei man für viele Drehungen auch keinen Cue braucht - der Cue besteht vielmehr darin, daß man anfängt sich zu drehen.

Bandari hat folgendes geschrieben::

Der Trick ist dann wohl, die einzelnen Bewegungen schon so oft im Training getanzt zu haben, dass man ohne nach zudenken einfach nur reagiert und so synchron bleibt.


Jepp, genau. icon_smile.gif

Bandari hat folgendes geschrieben::

Ist es dann eine faule Ausrede, um nicht dieselben Bewegungen endlos zu wiederholen, wie man es beim ersten Bauchntanzunterricht damals gemacht hat?


Ups, darüber habe ich noch nie nachgedacht. Aber ich könnte mir schon vorstellen, daß viele meinen, sie würden bei so vielen Wiederholungen anfangen, sich zu langweilen, und daß es ihnen dann nicht schnell genug vorwärts geht.
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Buzephalus


Beiträge: 129
Anmeldungsdatum: 30.08.2007 22:16
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Verfasst am: 30.08.2010 21:52
Titel:
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Da wir oft mit großer Besetzung auf unwegsamen Boden tanzen, finde ich die Cue-Verzögerung sinnvoll. Wenn der Cue gegeben wird, tanzen ohnehin alle das Kommando mit (falls jemand mit schlechter Sicht es nicht mitbekommt und um die Synchronität zu wahren), aber es ist ein sicherer Puffer, falls es dann doch mal hakt. Hinzu kommt, dass mir dadurch das unauffällige Spicken so leichter fällt. Ohne Verzögerung müsste ich stärker (und auffälliger) auf die Kommandogeberin schauen, damit ich den Anschluss nicht verliere.
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Naja Haje


Beiträge: 54
Anmeldungsdatum: 01.02.2008 16:28
Wohnort: Elmshorn
Verfasst am: 31.08.2010 08:25
Titel:
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Ich glaube Ihr tanzt überwiegend frontal ausgerichtet im großen Stagger (2 Reihen) und wechselt meist mit Rotation, nicht wahr? Da dürfte die Sicht schon manchmal ziemlich schlecht sein, und deswegen wird sowas im FCBD-Stil auch gar nicht gemacht.
FCBD würden bei einer Gruppe von mehr als 4 Leuten immer einen Chorus einsetzen, und sie richten sich auch (fast) nie frontal zum Publikum aus, sondern (bis auf spezielle Ausnahmen) immer leicht schräg. Auf diese Weise können alle ihre jeweils führende Tänzerin ziemlich problemlos im Auge behalten, und müssen dafür noch nicht einmal den Kopf drehen. icon_cool.gif
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Naja Haje


Beiträge: 54
Anmeldungsdatum: 01.02.2008 16:28
Wohnort: Elmshorn
Verfasst am: 31.08.2010 10:33
Titel:
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In diesem Clip kann man schön sehen, wie das im FCBD-Stil mit einer größeren Anzahl von Leuten funktioniert:

Ujbaba (aus Russland):
http://www.youtube.com/watch?v=DGZ5F84Q0VY
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Buzephalus


Beiträge: 129
Anmeldungsdatum: 30.08.2007 22:16
Wohnort: Bonn
Verfasst am: 31.08.2010 18:55
Titel:
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Naja Haje hat folgendes geschrieben::
Da dürfte die Sicht schon manchmal ziemlich schlecht sein, und deswegen wird sowas im FCBD-Stil auch gar nicht gemacht.


Yap, und deshalb tanzen wir ja auch nicht FCBD. icon_wink.gif


Klar, Chorus ist eine Möglichkeit, ist mir aber auf Dauer zu statisch. Wie gesagt, für uns haut's hin, andere machen's lieber ohneVerzögerung.

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Oona von AnamCara


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Anmeldungsdatum: 17.12.2005 11:41
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Verfasst am: 31.08.2010 19:57
Titel:
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ui, is hier auch mal wieder was los. is ja schön icon_smile.gif

also bei anam cara haben wir am anfang auch die cues vorher gegeben. (7, 8 icon_wink.gif ).
ich fand das damals furchtbar gruselig. ich war froh, daß ich meine füße und die dazugehörigen arme einigermaßen zusammensortiert hatte. und dann wieder auf 7 und 8 schon umswitchen? uäääääh... das war auch der grund, warum ich mich damals so glorreich vorm führen gedrückt hab.
nach ner weile (gruppe war damals schon bissl geschrumpft), haben wir dann auf einmal wie ganz von selbst umgestellt. die cues kamen zur selben zeit wie die bewegung. von da an hab ich mich viel wohler beim tanzen gefühlt.

bin ja jetzt nimmer bei anam cara dabei. meine schülerinnen tanzen von anfang an ohne cue-verzögerung. scheint ihnen zu gefallen icon_biggrin.gif

ich möcht das verzögern nimmer haben... nä. danke.
aber ich denk, das muß jeder halten, wie er will...

grüßle ausm total verregneten süden
oona (ex-anam cara)

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Selena Imeldi


Beiträge: 242
Anmeldungsdatum: 07.08.2007 11:16
Wohnort: Bonn
Verfasst am: 31.08.2010 21:05
Titel:
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Ich finde die Cue-Verzögerung nicht nur bei dem Stagger sinnvoll. Wir haben auch häufig den Fall, dass wir in einer Promenade stehen, also 2 Reihen gegenüber. Da kann man dann wirklich nicht immer bei der Kommandogeberin schmulen, man muss stattdessen auf das Gegenüber achten. Auch im Kreis hat es Vorteile.

Weiterhin finde ich es rein optisch nicht so schön, wenn man in einem Stamm sieht, dass alle der Kommandogeberin "auf den Hintern starren". Bei einem nicht so eingespielten Stamm beobachtet man das dann doch sehr häufig...

Aber ich denke, dass man das im Stamm ausmachen sollte. Ich persönlich finde es nicht schwierig, in der "Cue-Phase" zu einer Hüftbewegung die nicht-zugehörigen Arme zu machen, da finde ich das hinterherhöppeln ansrengender. In einer kleinen Gruppe könnte ich es mir jedoch vorstellen.

Ujbaba finde ich richtig cool, danke für den Link!

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Naja Haje


Beiträge: 54
Anmeldungsdatum: 01.02.2008 16:28
Wohnort: Elmshorn
Verfasst am: 01.09.2010 09:03
Titel:
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Ja, in Russland gibt es inzwischen echt tollen Tribal! icon_biggrin.gif

Hmmm, eine Sache ist mir jetzt noch nicht ganz klar:
Zitat:
Wenn der Cue gegeben wird, tanzen ohnehin alle das Kommando mit (falls jemand mit schlechter Sicht es nicht mitbekommt und um die Synchronität zu wahren), aber es ist ein sicherer Puffer, falls es dann doch mal hakt.


Wenn ohnehin alle das Kommando mittanzen, dann könnten sie doch genausogut alle gleich in die neue Bewegung gehen? Wo bleibt da der Vorteil der Verzögerung? Und wenn es mal irgendwo hakt - dann ist die Gruppe in dem Moment doch auch auf diese Weise schon nicht mehr synchron. Weil bei dieser Person dann die Armhaltung anders ist - und das fällt doch optisch sogar noch mehr auf, als wenn die Füße für einen Moment nicht hinterherkommen, denn diese sind ja meistens von Rock und/oder Pluderhose weitgehend verborgen.
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Bandari


Beiträge: 19
Anmeldungsdatum: 27.08.2010 09:58
Verfasst am: 01.09.2010 11:30
Titel:
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Ob tanzen im Chorus langweilig bzw. statisch wirkt, ist vielleicht ein eigenes Thema icon_wink.gif
Mit den einfachen Chorus-Manövern von Black Sheep (drehen, teilen,...) find ich Chorusarbeit schon interessanter, als einfach nur den Hintergrund für die Hauptattraktionen zu bilden. Ist vielleicht auch eine Frage vom Selbstverständnis und wozu der Chorus da ist, oder?
Ich finde aber den Stagger gerade bei großen Gruppen beeindruckend!
Ob man nun vor den (vorgezogenen) Cue oder für den Start der neuen Bewegung zur Fü guckt: gucken tut man eh!
Wie deutlich man schaut, ist dann allerdings eher eine Trainingssache der peripheren Sicht, das sollte man dann doch unterscheiden, finde ich.

Ich bin gerade dabei, mit einem Freund Level 1 von Black Sheep zu erarbeiten. Was nicht frontal, sondern in die linke Diagonale getanzt wird, wird bei Black Sheep auch seitenverkehrt in die rechte Diagonale getanzt, mit Fü-Wechsel von links auf rechts der Gruppe. Spätestens dann wird es kritisch statt "Guckst du Machst du" für (fast) alles einen Cue zu geben.

Daher werde ich mich wohl von den vorgelagerten Cues - und einigen anderen auch - verabschieden.


Grüße an alle,
Sandra

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Naja Haje


Beiträge: 54
Anmeldungsdatum: 01.02.2008 16:28
Wohnort: Elmshorn
Verfasst am: 01.09.2010 12:52
Titel:
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Bandari hat folgendes geschrieben::
Ob tanzen im Chorus langweilig bzw. statisch wirkt, ist vielleicht ein eigenes Thema icon_wink.gif
Mit den einfachen Chorus-Manövern von Black Sheep (drehen, teilen,...) find ich Chorusarbeit schon interessanter, als einfach nur den Hintergrund für die Hauptattraktionen zu bilden. Ist vielleicht auch eine Frage vom Selbstverständnis und wozu der Chorus da ist, oder?


Stimmt. Für mich hat sich der FCBD-Chorus kürzlich auch als weit weniger statisch entpuppt, als ich bis dahin gedacht hatte - weil nämlich die Chorus-Führung auf die Frontgruppe achten muß, und die Bewegungen des Chorus möglichst davon absetzen soll. Und wer weiter hinten im Chorus tanzt, muß höllisch aufpassen, daß sie sich von den Aktivitäten der Frontgruppe nicht zu sehr ablenken läßt, so daß sie womöglich einen Bewegungswechsel verpaßt. Und nicht zuletzt muß man jedes Mal beiseite gehen oder aufrücken, wenn in der Frontgrupe die Besetzung wechselt. icon_wink.gif

Bandari hat folgendes geschrieben::

Ich finde aber den Stagger gerade bei großen Gruppen beeindruckend!


Jepp - nur sind die Sichtlinien für die weiter hinten stehenden dann oft mies - deswegen werden solche Formationen dann tendenziell choreographiert.
(Wobei ich bei Ujbaba schon mehrfach mehrreihige Stagger gesehen habe, und nur zu gern mal hinter den Kulissen Mäuschen spielen würde, um zu erfahren, inwieweit sie dann noch improvisieren.)

Bandari hat folgendes geschrieben::

Ich bin gerade dabei, mit einem Freund Level 1 von Black Sheep zu erarbeiten. Was nicht frontal, sondern in die linke Diagonale getanzt wird, wird bei Black Sheep auch seitenverkehrt in die rechte Diagonale getanzt, mit Fü-Wechsel von links auf rechts der Gruppe. Spätestens dann wird es kritisch statt "Guckst du Machst du" für (fast) alles einen Cue zu geben.


Oh ja, in dem Stil gibt es schöne Bewegungen, und er bietet eine Menge Möglichkeiten ... wußtest Du eigentlich, daß Kajira letztes Jahr in Deutschland war und Teacher Training gegeben hat, und in Österreich auch (dort schon zum zweiten Mal)? Und es seither zertifizierte Lehrerinnen in Deutschland gibt? Du findest sie, glaube ich, inzwischen auf Kajiras Website ... und ich hoffe, die Tippfehler sind dort inzwischen auch bereinigt. icon_wink.gif

Ansonsten kannst Du mir auch gerne eine PN schicken wenn Du was wissen willst, ich war nämlich auch dabei (hab aber das andere Zertifikat genommen) ... icon_wink.gif
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Selena Imeldi


Beiträge: 242
Anmeldungsdatum: 07.08.2007 11:16
Wohnort: Bonn
Verfasst am: 01.09.2010 16:36
Titel:
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Zitat:
Zitat:
Wenn der Cue gegeben wird, tanzen ohnehin alle das Kommando mit (falls jemand mit schlechter Sicht es nicht mitbekommt und um die Synchronität zu wahren), aber es ist ein sicherer Puffer, falls es dann doch mal hakt.


Wenn ohnehin alle das Kommando mittanzen, dann könnten sie doch genausogut alle gleich in die neue Bewegung gehen? Wo bleibt da der Vorteil der Verzögerung? Und wenn es mal irgendwo hakt - dann ist die Gruppe in dem Moment doch auch auf diese Weise schon nicht mehr synchron. Weil bei dieser Person dann die Armhaltung anders ist - und das fällt doch optisch sogar noch mehr auf, als wenn die Füße für einen Moment nicht hinterherkommen, denn diese sind ja meistens von Rock und/oder Pluderhose weitgehend verborgen.


Hmm, schwer zu erklären.
Wenn man die "Unter-Troso"-Bewegungen erstmal weiter machen kann, kann man sich mehr auf die Arme konzentrieren, so dass das einigen leichter fällt, dort schneller zu wechseln.
Bei uns sind die Füße oftmals nicht verborgen, von daher kann man da leider nicht so gut schummeln.



Aber ihr habt insofern recht, als dass es durch die Cue-Verzögerung schonmal zum Stocken kommt. Ist aber viel Übungssache, denke ich.

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Bandari


Beiträge: 19
Anmeldungsdatum: 27.08.2010 09:58
Verfasst am: 04.09.2010 18:17
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@ Naja Haje:
Gibst du zu BSBD auch Workshops oder hast du eine Gruppe? Ich würde gerne mal nach Black Sheep in einer Gruppe tanzen, denn zu zweit kann man zwar die Bewegungen lernen, aber die Dynamik ist doch eine ganz andere.

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Naja Haje


Beiträge: 54
Anmeldungsdatum: 01.02.2008 16:28
Wohnort: Elmshorn
Verfasst am: 05.09.2010 17:37
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Ich habe schon mal Workshops zu BSBD angeboten, aber tendenziell ist meine Umgebung eher Fusion-Land und an ATS/ITS herrscht eher wenig Interesse. Und mit meiner Gruppe bin ich mittlerweile auf FCBD umgeschwenkt (wir wollen eines Tages noch mal wieder einige BSBD-Bewegungen mit reinnehmen, aber auf einer FCBD-Basis). Was aber nicht heißt, daß ich alles vergessen hätte, was ich an BSBD gelernt habe. icon_wink.gif

In welcher Gegend steckst Du denn?
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