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Deine Meinung zum Thema Kopftuch, Kreuze und Religionsfreiheit im öffentlichen Dienst: |
| Finde ich gut. Jeder soll machen dürfen, was er will. |
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| Nein, finde ich nicht gut. |
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[ 20 ] |
| Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten... |
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13% |
[ 6 ] |
| Das ist mir vollkommen egal. |
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8% |
[ 4 ] |
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Stimmen insgesamt : 46
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Tanja Ahmed

Beiträge: 1546 Anmeldungsdatum: 08.02.2004 09:14 Wohnort: München
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Verfasst am: 08.07.2006 12:29
Titel: Lehrerin darf Kopftuch tragen
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Aus der heutigen Tageszeitung und Spiegel online:
http://www.spiegel.de/unispiegel/schule/0,1518,425569,00.html
Eine Deutsche Lehrerin mit islamischem Glauben darf ihrem Beruf mit Kopftuch nachgehen. Vor einigen Jahren wurde einer islamischen Lehrerin dasselbige mit der Begründung verwehrt „dass für Lehrer, die nicht christlichen Religionen anhängen, ihre Religionsausübung im Dienst nur unter engeren Voraussetzungen möglich ist, als dies bei Lehrern der Fall ist, die der christlichen Religion anhängen“. Soll heißen: Lehrern ist das Kopftuch im Klassenzimmer verboten, ein Kreuz nicht.
Was sagt ihr?
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Dahab Sahar

Beiträge: 369 Anmeldungsdatum: 05.05.2005 11:34
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Verfasst am: 08.07.2006 13:58
Titel:
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Interessante Frage ! Habe allerdings noch nicht den Sternartikel gelesen ( faul.....) - trotzdem eines meiner "reizthemen"...habe immerhin auch schon zwei Kinder durch die Schulmühle georgelt !
In einer Zeit wie der heutigen, in der eine Gesellschaft aus vielen Kulturen zusammengewürfelt ist ( wie das ohne Zweifel bei uns hier in Deutschland nun eben ist) kann es nicht Auftrag der Schule sein, nur eine bestimmte Religionsgemeinschaft zu "vertreten" wie das für das Christentum bisher getan wurde.
Viele "christliche Wertvorstelllungen", die vor 150 Jahren vielleicht noch moralische Grundlehre der Gesellschaftstruktur beeinhalteten und zur damaligen Zeit auch diese widerspiegelten hatten unter diesen Vorraussetzungen schon auch ihre Berechtigung....aber eben in Verbindung mit den damals herrschenden Rahmenbedingungen.
Heute allerdings, bin ich der Meinung, hat Religion und religiöse Weltanschauung als Unterrichtinhalt oder als Beeinflussung durch Lehrerverhalten- und aussehen nichts in einer Schule verloren - stattdessen wäre ein Unterrichtsfach "Kulturkunde....oder so......weiss nicht so recht wie man das nennen könnte" - eines grundlegendes Bildungsziel. Dort könnten Gesellschaftstypen- strukturen ect. mit Ihren jeweiligen Religionen und Weltanschauungen wertungsfrei nebeneinander dargestellt und erforscht werde - ein echter Beitrag zur globalen Völkerverständigung....
.....aber unsere Schulstrukturen sind einfach viel zu träge und vor allem viel zu starr.........
wünsch Euch ein schönes WE !
_________________ Die Kunst des Lebens ist, seinen eigenen Weg zu finden, und sich nicht an den Wegweisern zu verlaufen.... von Christian Ehmann
www.dahabsahar.de *****www.bv-orienttanz.de
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Chiara Naurelen
Beiträge: 516 Anmeldungsdatum: 21.07.2005 12:33
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Verfasst am: 08.07.2006 21:19
Titel:
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Hallo,
ich denke, dass das ganze Schaumschlägerei ist. Denn wenn man einem etwas verbietet oder erlaubt, so muss das für alle gelten.
Wenn ich z.B. einer christlichen Nonne erlaube im Religionsunterricht ihren Ornat zu tragen, so muss einer islamischen Lehrerin auch erlaubt sein ihr Kopftuch zu tragen.
Das jetzt eine deutsche Lehrerin islamischen Glaubens erlaubt wird ihr Kopftuch zu tragen und es vor einigen Jahren einer ausländischen Mitbürgerin nicht erlaubt wurde, ist meines Erachtens nicht gerade vorbildlich für die Rechtsauslegung. Wenn man so das geltende Recht beugen kann, dann stimmt etwas nicht mit unserem System.
Ich persönliche finde auch, dass Religionsunterricht in der Schule nichts verloren hat. Das ist Sache der Kirchen. Anstelle dessen sollte man so was wie "Ethik" oder so einführen. Das wäre wenigstens vernünftig und alle hätten was davon.
Viele Grüße
Chiara Naurelen
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AichaHussein

Beiträge: 55 Anmeldungsdatum: 09.10.2006 01:14 Wohnort: ... in my Genie-Bottle ...
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Verfasst am: 11.10.2006 17:34
Titel: ... naja ...
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... hallo, ich finde es interressant das dieses Thema auf dieser Plattform deikutiert wird ... anzumerken ist leider nur, das diese Lehrerin nicht die "übliche" Art des Hijabs trägt ... also praktisch ein Hintertürchen gefuden hat und so durchgekommen ist ... ich finde auch das Lehrinnen und Bdienstete im öffentlichen Dienst "Hijab" tragen dürfen sollten, also den klassischen
Beispiele zu finden unter:
www.oriental-style.de
www.3topsites24.de/pro/hejab.html
... es gibt ja auch Ordensschwestern der katholischen Kirche die mit "Kopfbedeckung" an öffentlichen Schulen unterrichten ...
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feline

Beiträge: 74 Anmeldungsdatum: 11.10.2007 12:10 Wohnort: Nähe Wien
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Verfasst am: 12.09.2009 00:20
Titel:
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Nun, man muß aber zugeben, dass unsere Kultur eben jüdisch-christliche Wertvorstellungen hat, und das in einer gewachsenen Struktur eben nicht so leicht abzuschaffen ist.
Als Beamte hat eine Lehrerin ihre religiösen Gefühle nicht zur Schau zu stellen, es sei denn, sie ist Religionslehrerin oder an einer Privatschule (Ordensschulen sind Privatschulen). Darum bin ich gegen das Kopftuch bei Beamten und im sonstigen öffentlichen Dienst.
In ihrer Freizeit können die das halten, wie sie wollen, nur im Dienst muß das nicht sein.
Was denn als nächstes? Verschleierung durch die Burka von Schülerinnen? Da möchte ich nicht Lehrerin sein und die Mädels auseinanderhalten müssen. Oder als Schülerin meine Lehrerin finden.
Nebenbei ist das Kopftuch definitiv kein Muß für eine gläubige Muslima, wozu trägt sie es dann eigentlich? Warum gehen muslimische Frauen in westlicher Kleidung aber mit Kopftuch spazieren? Wenn eine sich in die jeweilig zugehörige (oder sich zugehörig fühlende) Landestracht schmeißt und das Kopftuch dazu anwirft, sag ich nichts, das find ich sogar gut.
Aber so wirkt es eher, als müsse man anderen aufs Aug drücken, welcher Religion man angehört.
Außerdem hat der Islam eine wesentlich politischere Haltung als andere Religionen, denn immerhin ist für den Islam Religion und Staat zusammengehörig. Wer ein Kopftuch trägt, obwohl er nicht muß, zeigt dies sehr offen.
Und diese politische Haltung finde ich für eine Lehrerin unpassend.
_________________ Life is a journey, not a destination.
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amira almaas

Beiträge: 1142 Anmeldungsdatum: 20.12.2006 23:53 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 12.09.2009 06:29
Titel:
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| feline hat folgendes geschrieben:: |
Außerdem hat der Islam eine wesentlich politischere Haltung als andere Religionen, denn immerhin ist für den Islam Religion und Staat zusammengehörig. Wer ein Kopftuch trägt, obwohl er nicht muß, zeigt dies sehr offen.
Und diese politische Haltung finde ich für eine Lehrerin unpassend. |
Zu dem Rest Deiner Meinung möchte ich gar nichts sagen. Aber diese Aussage stimmt so pauschal nicht.
In der Türkei gilt die Trennung von Staat und Religion sehr wohl.
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feline

Beiträge: 74 Anmeldungsdatum: 11.10.2007 12:10 Wohnort: Nähe Wien
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Verfasst am: 14.09.2009 11:12
Titel:
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| amira almaas hat folgendes geschrieben:: | | feline hat folgendes geschrieben:: |
Außerdem hat der Islam eine wesentlich politischere Haltung als andere Religionen, denn immerhin ist für den Islam Religion und Staat zusammengehörig. Wer ein Kopftuch trägt, obwohl er nicht muß, zeigt dies sehr offen.
Und diese politische Haltung finde ich für eine Lehrerin unpassend. |
Zu dem Rest Deiner Meinung möchte ich gar nichts sagen. Aber diese Aussage stimmt so pauschal nicht.
In der Türkei gilt die Trennung von Staat und Religion sehr wohl. |
War meine Wortwahl denn so unüberlegt? Ich will niemanden beleidigen!
Pauschalisierung ist ein Problem, aber dass der Islam "im Prinzip" politischere Strukturen, also eine Verschmelzung von Politik und Religion, vorsieht, ist nicht nur meine Meinung.
Dass die Türkei kein Gottesstaat ist, weiß ich, aber ich weiß auch um die Problematiken und die politische Dynamik der heutigen Gegner der Trennung von Staat und Religion.
Schade dass du zum Rest meiner Meinung nichts sagen willst, das klingt ein wenig abwertend.
Ich bin übrigens so ein vehementer Gegner des Kopftuches, weil ich in einer Schule mit sehr hohem Ausländeranteil gegangen bin und dort erlebt habe, wie viele der Mädchen zum Kopftuch gezwungen und von der eigenen Verwandtschaft geschlagen wurden, wenn man sie auf der Strasse ohne Kopftuch gesehen hat. Ich kann mit nahezu jeder Form der Religionsausübung leben, aber nicht wenn sie frauendiskriminierend und gewaltsam erzwungen ist.
Klar, nicht jede, die das Kopftuch trägt, ist dazu gezwungen. Ich hab auch viele getroffen, die das ganz freiwillig und gern taten.
Allerdings sollte man wirklich überlegen welche Vorbildwirkung ein Kopftuch einer Lehrerin auf die zum Kopftuch Gezwungenen hat. Ein Mädchen, dass die Familie nicht hinter sich hat, aber zu einer Lehrerin aufblicken und diese als Beispiel anführen kann, hat es ungleich leichter sich von religiösen Zwängen zu befreien (und das ist gegen eine Familie keine leichte Sache), als ein Mädchen, dass "sieht" dass auch Autoritäten wie Lehrer sich einem Zwang beugen müssen.
_________________ Life is a journey, not a destination.
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Irina

Beiträge: 161 Anmeldungsdatum: 02.05.2007 15:13 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 14.09.2009 11:58
Titel:
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Hallo Feline,
ich kann Deine Meinung nachvollziehen und sehe es eigentlich genauso.
Und ich sehe es auch ähnlich, wie weiter oben schon angesprochen: Religion(sunterricht) ist eigentlich komplett überholt und sollte komplett aus den Schulen verschwinden - und damit auch religiöse Symbole. Religion ist in meinen Augen zu sehr Politik und zieht ungute Konsequenzen nach sich.
Religion unter kulturgeschichtlichem Aspekt betrachtet ist was anderes, aber dann wäre sowas wie "Ethik" als Unterrichtsfach eher angebracht.
Liebe Grüße, Irina
_________________ Merry meet, merry part and merry meet again.
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Luna Ma

Beiträge: 138 Anmeldungsdatum: 19.09.2007 13:36
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Verfasst am: 23.09.2009 15:15
Titel:
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Hallo Feline+ Irina,
Ihr sprecht mir aus dem Herzen!
_________________ "Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das ganze Leben hindurch."
Franz Grillpanzer
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amira almaas

Beiträge: 1142 Anmeldungsdatum: 20.12.2006 23:53 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 23.09.2009 20:32
Titel:
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Irina,
ich pflichte Dir bei, wenn JEDER Reli-Unterricht aus der Schule verschwindet. Aber das ist doch wohl derzeit Utopie.
Solange im Unterricht aber christliche Erziehung erlaubt ist, halte ich es für Augenwischerei, Kopftücher zu verbieten.
Außerdem geht die Argumentation "kopftücher als Zeichen für Unterdrückung" aus meiner Sicht an der Sache vorbei.
Gerade wenn eine Lehrerin an einer allgemeinbildenden Schule in einem gemischten Kollegium und mit gemischten Klassen unterrichtet und sich dabei möglichst auch unabhängig und durchsetzungsstark gibt, ist sie meines Erachtens gerade ein Beispiel GEGEN die Unterdrückung muslimischer Frauen.
Das Verbot, mit Kopftuch zu unterrichten ist jedoch eine Form der Unterdrückung.
Wenn nämlich eine Muslima wirklich aus Überzeugung das Tuch trägt und das soll es ja geben, dann wird ihr damit die Chance genommen, den gewünschten Beruf auszuüben.
Natürlich gibt es bestimmt viele muslimische Frauen, die das Kopftuch nur auf Druck der Familie tragen - aber da ist das Kopftuch dann doch wohl eher das geringste Problem der Frauen, nur vielleicht das sichtbarste.
Ein Verbot von Kopftüchern schützt Schüler aus meiner Sicht nur vor einem: Vor eine kritischen Auseinandersetzung mit dem Problem. Und DIE wäre eigentlich gerade wünschenswert!!!
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feline

Beiträge: 74 Anmeldungsdatum: 11.10.2007 12:10 Wohnort: Nähe Wien
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Verfasst am: 16.10.2009 08:37
Titel:
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Eine kritische Auseinandersetzung wär generell schön...
ist jetzt ein bisserl OT, aber meine persönliche Utopie ist eigentlich nicht die Abschaffung des Religionsunterrichts, sondern einen religionsübergreifenden Religionsunterricht.
Das heißt, einem benotenden Lehrer (mit der Spezialisierung auf Ethik, Psychologie, oder ähnlichem) werden 4-8 Religionsspezialisten zur Seite gestellt, die ihre Religion vorstellen, auf Fragen der Schüler antworten und auf diese Weise vielleicht eine Menge Mißverständnisse aus dem Weg räumen. Dabei könnte man auch ein wenig auf die Kultur und den Entstehungshintergrund der jeweils besprochenen Religion eingehen.
Mit 4-8 Religionen ist das zeitlich durchaus machbar, und eine genaue Zahl ist da nicht nötig, weil sicher nicht überall immer alle Religionen "zur Verfügung stehen".
Ein Minimum muß es geben und es sollte jede in der Klasse vorkommende Religion vorgestellt werden müssen (oder den Vorrang vor anderen vorgestellten Religionen haben), der Rest wird dann auf nicht in der Klasse vorkommende Religionen aufgeteilt.
Das wär doch ein feiner weltreligionumspannender Aspekt für den Religionsunterricht, der auch für Atheisten interessant wäre.
_________________ Life is a journey, not a destination.
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Pet`Ra

Beiträge: 724 Anmeldungsdatum: 25.01.2006 22:20 Wohnort: 32839 Steinheim
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Verfasst am: 16.10.2009 12:51
Titel:
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öhm, ist es nicht schon so?
Hier in Sprengel unterrichtet kein Pfarrer mehr Religion. Nur zu den Konfirmations- Kommunions- und Firmunterricht kommt er/sie zusätzlich für diesen Schülerkreis. Oder das findet alles eh außerschulisch statt.
Ich selbst (80er-Jahre Schülerin) hatte nach der Grundschule auch eine "normale" Lehrerin in Religion. Wo wir uns mit eher ethischen/moralischen Dingen beschäftigt haben, ab 10. Klasse nur noch mit Religionsgeschichte und dass geht ohne Kenntnisse der anderen Religionen/Geschichte ja nicht.
Bei meiner Tochter war es ähnlich, ganz ohne Pfarrer, im Gym konnte man dann zwischen Religion und anderen Fächern wählen. "Pädagogik" nannte sich das, war aber mehr im Schulverbund ein gegenseitiger Austausch der städtischen Schulen. Sie haben auch viel mit der Schule meines Sohnes (Förderschule gleich nebenan) zusammen gemacht.
Auf seiner Förderschule (netter Ausdruck für Geistig- und Körperbehinderteneinrichtung) ist "Religion" unabhängig von dem jeweiligen Glaubensbekenntnis, da geht es wirklich nur um die allerwichtigsten ethisch/moralischen Dinge (Freundschaft, Gemeinschaft, Rücksicht, Gewaltbekämpfung usw.) Religion ist für diese Kinder schon ein zu abstrakter Begriff. Für Kommunionvorbereitung usw. kam dann wieder extra der Pastor oder Bischof.
Die Messen (1 x im Monat) direkt in der Schule sind auch hochinteressant gestaltet, wohl mit evg. und kath. Pfarrer, aber nicht mit dem gängigem Ablauf/Eucharistie und nicht die vorgeschriebenen Kirchenlieder. Jede Klasse darf einmal die Messe vorbereiten. In die Kirche geht es nur einmal im Jahr (evangelische weil groß genug) mit der ganzen Schule, da werden diejenigen, bei denen das von den Eltern nicht gewünscht wird, extra betreut. Hab ich aber in all den Jahren nicht erlebt, es waren immer alle mit ihren auch streng verschleierten Müttern/Eltern da! Ich finde, diese Schule ist da schon ein Vorbild. In die Moschee geht es auch einmal im Jahr.
Heute morgen war ich im ev. Kindergarten (Bauchtanzunterricht), da war ein großes Plakat mit allen Religionen und div. Feiertagen ausgestellt, kindgerecht mit Bildchen, sehr schön dargestellt. Dort sind auch Kinder aller Glaubensrichtungen. Auch im Bauchtanzunterricht haben wir über Schleier/Bekleidung usw. gesprochen.
Geht heutzutage in einer multikultuellen Gesellschaft nicht mehr anders.
Liebe Grüße
Pet`Ra
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Luna Ma

Beiträge: 138 Anmeldungsdatum: 19.09.2007 13:36
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Verfasst am: 17.10.2009 14:00
Titel:
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Ach übrigens , ich kenne Ordensschwestern nur entweder im Religionsunterricht an öffentlichen Schulen oder in Kirchlichenschulen als allgemeine Lehrkraft.
_________________ "Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das ganze Leben hindurch."
Franz Grillpanzer
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