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Foren-Übersicht Ist das nicht ein schöner Pfeil :-) Mein Körper Ist das nicht ein schöner Pfeil :-) Muskelaufbau....insb. Beinmuskulatur?

Muskelaufbau....insb. Beinmuskulatur?


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amira almaas


Beiträge: 1145
Anmeldungsdatum: 21.12.2006 00:53
Wohnort: Berlin
Verfasst am: 12.02.2007 13:56
Titel: Muskelaufbau....insb. Beinmuskulatur?
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Hallo ihr Lieben,

ich bin gerade fuchtig und würde gern Eure Meinung hören.
Ich war - wegen einer ganz anderen Geschichte, die auch schon wieder ok ist - beim Arzt (Ärztin). mein Göttergatte hat mich sozusagen genötigt, ihr mein Knie zu zeigen, weil das hin und wieder mal zwickt, ohne dass ich einen Grund erkennen kann.
Ich war ja skeptisch, weil ich vor Jahren schonmal wegen einer Schwellung bei x Ärzten war, und keiner konnte an meinen "schönen Knie" was finden.

heute stellt dann die Ärztin fest -
(neben allgemeinen Ratschlägen wie abnehmen, mehr Bewegungn, gesündere Ernährung....)
Ich müsste Muskeln aufbauen, gerade in den Beinen.
Ich wies auf mein Tanztraining hin. Sie meinte jedoch, ein bißchen Gymnastik (mit den Armen in der Luft rumfuchtelnd) wäre ja ganz nett, aber Muskeln könnte man nur gegen Widerstand, also an Geräten aufbauen. Hinweis: Tanzen ist schon ziemlich viel Bewegung in den Beinen und ich biete doch einigen Widerstand.... Das ist nicht das gleiche. Das geht nur an Geräten.
(Jeder Pilates-Trainer sieht das anders, oder?)

Ähm - bin ich jetzt so verblendet oder hat die Frau solche Scheuklappen?

lg
Amira Almaas

PS: das soll natürlich nicht heißen, dass Gerätetraining nicht sinnvoll ist, sondern mich ärgert die Feststellung, dass man beim dem bißchen Gymnastik beim Tanzen ja wohl keine Muskeln aufbauen würde
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silvana


Beiträge: 326
Anmeldungsdatum: 06.06.2005 16:17
Wohnort: Gelnhausen
Verfasst am: 12.02.2007 18:48
Titel:
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Liebe Amira,
ganz unrecht hat deine Ärztin glaube ich nicht.
Jedenfalls habe ich vor zwei Jahren für meine Kniezipperlein (frau wird halt älter icon_wink.gif )
ein gezieltes Muskeltraining für meine Oberschenkel im Fitnessstudio vorgenommen.
Also - so stark, wie ich dachte, waren meine Muskeln nicht! Und es hat wirklich geholfen.
Besonders die rückwärtige Oberschenkelmuskulatur wird meistens sträflich vernachlässigt.
Deswegen baue ich für meine Schülerinnen immer eigens dafür Übungen ein, d.h. immer schön Agonisten und Antagonisten trainieren und natürlich auch dehnen.

Gerätetraining mag ein wenig langweilig sein, und macht nur dicke Muskeln und wenig geschmeidig, aber zielgerichtet eingesetzt ist es sehr effektiv!

Liebe Grüße, Elke.

P.S Und mach die nichts aus der Bemerkung über das bisschen Armefuchteln, man sieht unserem Tanz nicht wirklich an, wie anstrengend er ist, man fühlt es halt nur, wenn man es macht. Und wir legen ja auch allergrößten Wert darauf, dass unsere Zuschauer die Schweißperlen nicht sehen. icon_smile.gif
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Ilonka


Beiträge: 234
Anmeldungsdatum: 31.01.2006 16:41
Wohnort: Schleswig-Holstein
Verfasst am: 12.02.2007 18:59
Titel:
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Hallo Amira,

ich glaube auch, dass da was dran ist. Habe mir durch exzessives Lateintanzen im meiner Jugend eine Kniescheiben-Fehlstellung zugezogen. Habe über die Jahre immer mal wieder mit dem Knie zu tun und es wollten schon etlich Ärtze operieren... Bisher habe ich es immer geschafft, dagegen anzutrainieren. Und es ist tatsächlich so, dass mir das Tanzen alleine nicht reicht. Ich absolviere möglichst 3x die Woche ein Kurztraining mit dem Thera-Band - wenn ich mal ein paar Wochen schludere, merke ich das sofort im Knie!!!!

Für mich war das Thera-Band die bessere Lösung im Vergleich zur Mucki-Bude. Da ich ja nur einige wenige Muskeln trainieren will, wäre mir der Weg ins Studio zu weit - abgesehen davon, dass ich nicht so ein Fan dieser Studios bin. So kann ich bequem zu Hause trainieren.

Liebe Grüße
Ilonka

_________________
**************************************
Tänze: die Kunst, wo die Beine denken, sie seien der Kopf.

~ Stanislaw Jerzy Lec
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amira almaas


Beiträge: 1145
Anmeldungsdatum: 21.12.2006 00:53
Wohnort: Berlin
Verfasst am: 12.02.2007 19:05
Titel:
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Hi ihr,
na, dann werde ich mir das mal zu Herzen nehmen.
Theraband klingt nach einer guten Alternative. wobei ein paar Muskeln an anderen Stellen wären auch nicht falsch für die Schönheit, aber ich gehöre ja nicht zu den Menschen, die wirklich den Weg zu dem Laden erstmal machen....
Aber vielleicht gucke ich mir das mal an, lasse mir einen Trainingsplan erstellen - und mache das dann zu Hause?
Übrigens würde das zumindest erklären, warum meine Kniezipper immer besser werden, wenn ich regelmäßig jogge - wo das doch eigentlich gift für die Knie sein soll.
Danke für die Hinweise

lg
Amira Almaas
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amira almaas


Beiträge: 1145
Anmeldungsdatum: 21.12.2006 00:53
Wohnort: Berlin
Verfasst am: 12.02.2007 19:15
Titel:
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und ich glaube, am meisten hat mich auch die ganze Art geärgert.
"Ich empfehle Ihnen ein Fitnesstudio" (Sie hatte auch gleich Werbung da) "das gehört ja auch zum modernen Lebensstil..."

Sie hat mich halt wie nen coutch-potatoe behandelt und auch noch extra auf gesunde Ernährung hingewiesen....ich meine, sie hätte ja erstmal nach meinen Ernährungsgewohnheiten fragen können und nicht gleich unterstellen, dass ich mich von Weißbrot mit Nutella ernähre....*grrrr*

Naja, aber was solls. Ärzte sind ja bekanntlich da, um uns gesund zu machen, nicht um uns glücklich zu machen, oder so....(vielleicht sollte ich sie mal mitnehmen, wenn ich eine Fortbildung zum Thema Kommunikation und Motivation besuche *g)
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DJAMILA


Beiträge: 373
Anmeldungsdatum: 15.11.2004 14:53
Verfasst am: 13.02.2007 09:04
Titel:
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Hallo Amira,

nicht ärgern, nur wundern!

Bei Deinem Posting fiel mir spontan Raksan ein, die letzte Woche bei einer Show erzählte, sie hätte mal einen Orthopäden gezwungen, sich mal wirklich anzusehen, was sie macht "sie setzen sich jetzt da hin und schauen sich an, bei welcher Bewegung die Schmerzen auftreten". Als Kommentar kam dann wohl "oh, sie sind aber beweglich...".

Ganz oft haben die Ärzte keinen Plan, was man eigentlich macht, aber meinen sich bestens damit auszukennen (leider!).

Zu mir meinte ein Orthopäde mal, die Schmerzen im Knie wären von einer Knochen-Absplitterung und sei am besten operativ zu korrigieren. Nach Konsultation einer Physiotherapeutin stellte sich heraus, dass es nur eine muskuläre Dysbalance war, die ich durch ein wenig Zusatztraining schnell im Griff hatte.

Leider ist es im Orientalischen Tanz oft so, dass durch die Grundhaltung im Plié die rückwärtige Beinmuskulatur verkürzt ist. Zusätzlich wird zwar sehr viel über die äußere Oberschenkelmuskulatur gearbeitet, aber die innere Muskulatur ist oft zu schwach. Das kann dann auf Dauer zu Knieproblemen führen.

Durch Deine Estoda-Technik sollte Deine Beinmuskulatur eigentlich ganz gut trainiert sein. Kontrolliere noch mal, ob Du die Knie wirklich immer gut über den Füssen ausgerichtet hast. Und lass Dir von Sandra vielleicht noch ein paar Übungen für die innere Beinmuskulatur zeigen (Ballett ist da sehr effektiv), um Kraft auszubauen, z.B.:
Gerade hinstellen, Füsse 1. Position auswärts, Arme oben über dem Kopf. Jetzt ein Bein gestreckt so weit wie möglich nach vorne anheben, dabei den Fuß flexen (immer noch auswärts gedreht) und halten. Dabei Rücken schön gerade halten. Wenn dabei das Gewicht des eigenen Beins nicht Widerstand genug ist, weiss ich nicht icon_wink.gif)

Liebe Grüsse
Djamila

_________________
Orient Academy
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Pet`Ra


Beiträge: 732
Anmeldungsdatum: 25.01.2006 23:20
Wohnort: 32839 Steinheim
Verfasst am: 13.02.2007 09:39
Titel:
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Hi Amira,

durch jede Bewegung über die Alltagsbewegung hinaus, werden Muskeln aufgebaut, bzw. erhalten. Nur gezielt gegen Widerstand trainiert geht es halt sehr viel schneller. (innerhalb von 3 - 4 Wochen lassen sich Ergebnisse sehen)

Das es Dir nach dem Joggen besser geht, deutet auf eine ideale Belastung hin. Hast dann alles richtig gemacht. Man muß halt das eigene Maß für sich finden. Da kann auch kein Arzt oder Therapeut in Deinen Körper gucken.

Abnehmen scheint ja die Standardantwort für alles zu sein icon_wink.gif

Liebe Grüße
Pet`Ra
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Chiara Naurelen


Beiträge: 517
Anmeldungsdatum: 21.07.2005 13:33
Verfasst am: 13.02.2007 15:33
Titel:
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Hallo,
Abnehmen ... ich erinnere mich schwach an eine Begebenheit aus meiner Jugend (ist so etwa 20 Jahre her)... Damals habe ich intensiv Latein- und Standard getanzt. Im Lateinbereich sogar Turniere. Der Betriebsarzt meinte dann bei meiner Einstellungsuntersuchung ist sei zu fett (und zwar wörtlich), dabei wog ich damals knappe 50 Kilo und sah aus wie ein Hungerhaken. Er meinte dann, ich solle mehr Sport machen und einen Diätplan einhalten. HALLO???? Zu jener Zeit habe ich jeden Tag mindestens 3 Stunden auf der Tanzfläche verbracht und mich fast nur von Salatblättchen, Wasser und irgendso einem Astronautenbreichen ernährt.
Soviel zum Thema Ärzte und Abnehmen.
Viele Grüße
Chiara Naurelen (die jetzt wesentlich mehr wiegt, aber dafür sich sauwohl fühlt und Diäten boykottiert, wo es geht)

PS: Meine persönliche Antwort zum Thema "Diät" kannst du gerne auf meiner Homepage nachschlagen (Rubrik Bilbliothek, Leseproben, "Die allerletzte Diät").


Zuletzt bearbeitet von Chiara Naurelen am 13.02.2007 15:36, insgesamt 1-mal bearbeitet
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amira almaas


Beiträge: 1145
Anmeldungsdatum: 21.12.2006 00:53
Wohnort: Berlin
Verfasst am: 13.02.2007 15:35
Titel:
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Hallo,
na, das freut mich aber, wenn ich nicht die einzige bin, die sich wundert icon_smile.gif
Djamila - eigentlich mache ich mit Sandra oft zum Aufwärmen 20 Min oder so Ballettstange, mit Plies, Tondus, Ronde de jombe (ähm und dem ganzen anderen Zeugs, dessen Name mir gerade entfallen isind und deren Namen ich noch viel weniger Schreiben kann vor allem *g....) Und Stretch mache ich eh regelmäßig, gerade auch für die hintere Beinmuskulatur.
Aber möglicherweise wirklich irgendeine Dysbalance. Vielleicht wirklich mal in diese Physiodings gehen - vielleicht haben die ja mehr Ahnung als die Ärztin selbst icon_wink.gif

Mit Sandra hab ich übrigens gestern abend gleich geredet, die hat sich köstlich amüsiert.

Zum Abnehmen - ok, ich habe übergewicht, habe mir aber von einer befreundeten Ärztin sagen lassen, dass mein Gewicht für keinen Allgemeinmediziner oder Internisten ein Grund zur Sorge oder Einmischung wäre.
Vermutlich wirklich der Gewohnheitseffekt: Da ist jemand mit Knieschmerzen, der kein Idealgewicht hat - und schon ist alles klar. icon_wink.gif

Die Welt kann ja so schön einfach sein....
ich wusst ja, ich hätte gar nicht dort fragen sollen *g

lg
Amira Almaas
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Reyhan


Beiträge: 630
Anmeldungsdatum: 20.09.2004 15:42
Verfasst am: 13.02.2007 16:42
Titel:
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Hi Amira Almaas,

hier sind wir wieder bei den beliebten Ferndiagnosen...
Ok, ich gebe zu dass ich bei den Ärzten gerade bei Knieproblemen jede Menge Fehldiagnosen erlebt habe. Auch der Spruch " das operieren wir "ist sehr beliebt. Nun, wer einen Hammer hat, dem erscheint oft die Welt als Nagel.

Ernsthaft, man soll sich nicht ärgern, dass Laien, und das sind in der Regel eben die Nicht-Tänzer, den Tanz total unterschätzen.
Fakt ist aber, dass Du Probleme hast - wohl nicht immer, aber sie sind da und könnten sich verstärken. Ich würde schon mal nachschauen lassen und evtl. ein gezieltes Training drauf setzen. Schmerzen kommen nicht wenn alles ok ist - also würde ein "normaler" Muskelaufbau auch u.U. schaden. Mein Tipp hier ist immer eine kompetente Krankengymnastin, die einen Trainingsplan aufstellt (das gibts eben nicht im Fitness-Studio). Also soll die liebe Frau Doktor ihren Rezeptblock zücken! Mit dem Argument, es sei nicht nötig, lässt Du Dich sicher nicht abspiesen icon_wink.gif .

Alles Gute
Reyhan

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samena


Beiträge: 88
Anmeldungsdatum: 03.07.2005 14:27
Wohnort: Moers
Verfasst am: 13.02.2007 16:49
Titel:
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@Reyhan

Also soll die liebe Frau Doktor ihren Rezeptblock zücken! Mit dem Argument, es sei nicht nötig, lässt Du Dich sicher nicht abspiesen icon_wink.gif


Mein Kommentar als Physiotherapeutin:

RISCHTIIIIG icon_biggrin.gif
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amira almaas


Beiträge: 1145
Anmeldungsdatum: 21.12.2006 00:53
Wohnort: Berlin
Verfasst am: 13.02.2007 17:08
Titel:
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Reyhan: gute Idee! Danke
Bin mal gespannt, wie das weitergeht.

Wenn ich Knieschmerzen für normal hielte, hätte ich ja gar nicht erst gefragt. Bin ja auch bereit, was zu tun, wenn es denn tatsächlich hilft. Nach meiner Erfahrung vom letzten Versuch, eine Info aus einem Arzt zu meinem Knie zu erhalten, komme ich nur langsam zu der Überzeugung, dass ich besser selbst Medizin studieren sollte icon_wink.gif

lg
Amira Almaas
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Reyhan


Beiträge: 630
Anmeldungsdatum: 20.09.2004 15:42
Verfasst am: 13.02.2007 17:11
Titel:
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Hallöchen,

es war schon früher so, dass man am besten darauf achtet in der Familie einen Pfarrer, einen Mediziner und einen Juristen zu haben..... icon_wink.gif .

Bezeichnender Weise "verkleiden" sich auch alle (alle tragen nette Kittelchen, die bestimmte Leutchen einschüchtern).

Liebe Grüße
Reyhan

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Pet`Ra


Beiträge: 732
Anmeldungsdatum: 25.01.2006 23:20
Wohnort: 32839 Steinheim
Verfasst am: 13.02.2007 17:50
Titel:
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Hallo, icon_lol.gif roll.gif
kann da nur mit Klemptner/Heizung, Elektriker und Maurer dienen. Wir sind halt eine praktische Familie... icon_wink.gif

Nicht`s gegen die Qualifikation mancher Ärzte, aber ein/e gute Pysiotherapeut/in kann manchmal Berge versetzen. Es gibt auch Ärzte, die das anerkennen. Leider dürfen sie keine direkte Empfehlung abgeben. Hatte Glück und einer sagte zu mir, "also, wenn das mein Kind wäre, ginge ich da.... hin!" Das war mein/unser Glück.

Liebe Grüße
Pet`Ra
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amira almaas


Beiträge: 1145
Anmeldungsdatum: 21.12.2006 00:53
Wohnort: Berlin
Verfasst am: 13.02.2007 18:06
Titel:
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Reyhan, tja, und dann fehlen einem die Maurer und Zimmerleute....und vor allem die Automechaniker! also wie man die Familie aussucht, isses falsch *g

grinsegruß
Amira Almaas
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Ligeia


Beiträge: 15
Anmeldungsdatum: 29.12.2006 15:02
Wohnort: Köln
Verfasst am: 13.02.2007 18:38
Titel:
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Gute Physiotherapeuten sind echt zu empfehlen. Die lernen in ihrer Ausbildung viel über Anatomie etc. und sollten bei solchen Trainingsproblemen, Reha usw. helfen können. Ich würde auch mal zu einem solchen gehen und Trainingstipps einholen.
Auch wenn das Erlebnis von Chiara icon_eek.gif ist und nicht jeder, der ein Kilo zu viel hat (wobei man auch schon aufpassen muss, ob das durch Muskulatur oder Fett bedingt ist), sofort Probleme bekommt, ist es natürlich immer eine Entlastung für den Körper, wenn man kein Übergewicht hat! Die Gelenke und Knochen haben nicht mehr so viel zu tragen und das Risiko für zahlreiche Krankheiten (Diabetes, Herzinfarkt...) senkt sich. Auch wenn es nicht leicht ist, man tut seinem Körper etwas gutes damit.
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amira almaas


Beiträge: 1145
Anmeldungsdatum: 21.12.2006 00:53
Wohnort: Berlin
Verfasst am: 13.02.2007 19:09
Titel:
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Hi Ligeia,
ich stimme dir zu.
Aber: erstens ist umstritten, was überhaupt wirklich das gesunde Gewicht ist - zuletzt habe ich gelesen, wenn man sich an die BMI-Empfehlungen hält hat man gesundheitstechnisch betrachtet sogar Untergewicht. Das Gewicht, das die gesündesten Menschen haben, wäre lt. BMI-Tabelle immer leicht übergewichtig.

Zweitens dürfte es neben dem Gewicht auch auf den allgemeinen Fitness-Faktor ankommen. Ich bin sicher, dass es zig schlankere Menschen gibt als mich, die sämtlich weniger Kondition haben, weniger beweglich sind und zudem ungesünder leben (da brauche ich mir nur meine Schülerinnen anzusehen)

Drittens sind meine Gelenke als solche voll in Ordnung, es ging nur um die Muskeln (und die werden durch Diät auch nicht mehr)

lg
Amira Almaas
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Ligeia


Beiträge: 15
Anmeldungsdatum: 29.12.2006 15:02
Wohnort: Köln
Verfasst am: 15.02.2007 10:43
Titel:
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Hallo Amira,
der BMI-Tabelle stehe ich auch kritisch gegenüber, vor allem weil dabei nicht die Muskel-Fett-Relation beachtet wird. Mein Freund ist da z.B. übergewichtig, aber nur weil er sehr viel Kampfsport macht und deshalb ordentlich Muskeln hat (sieht aus wie ein Kleiderschrank icon_wink.gif). Wirklich aussagekräftig sind dann die professionellen Körperfettbestimmungen.
Ein deutlich zu hohes Gewicht ist einfach eine Belastung für den Körper. Das heißt natürlich nicht, dass man deshalb unsportlich ist und das schlanke Menschen per se eine bessere Kondition hätten! Das sind alles Faktoren, die durch Training beeinflusst werden, nicht durch Ernährung, Veranlagung usw.

Ich habe diese Woche bei nano einen interessanten Bericht gesehen:
"Das Fitnessstudio ist für alle interessant, die mit anderen zusammen Sport treiben wollen. Wer die Disziplin aufbringt, es auch alleine zu tun, der kann zuhause die gleichen Erfolge erzielen mit viel weniger Aufwand", sagt Wend-Uwe Boeckh-Behrens. Einmal in der Woche ein Durchgang von sieben Übungen, ausgeführt im Wohnzimmer oder Büro, ist ausreichend, um Kraft aufzubauen. Aber: ohne Regelmäßigkeit geht nichts. Wochenlange Trainingspausen lassen Muskeln so schnell schmelzen, wie sie gewachsen sind.
Der 63 Jahre alte Sportwissenschaftler hat bei Vergleichsstudien an der Uni Bayreuth mit mehr als 300 Personen herausgefunden, dass nach sechs Wochen Training bei allen 20 Teilnehmern deutliche Fortschritte festgestellt werden konnten. Sie hatten alle nur einmal pro Woche trainiert, obwohl dies nach herrschender Meinung nichts bringen sollte.
Beim Vergleich von zwei Testgruppen hat er festgestellt, dass die Teilnehmer mit nur einem Durchgang ihre Kraft nach wenigen Wochen um 40 Prozent steigerten und nach fünf Monaten hatten sie eine Steigerung von 144 Prozent. Die Teilnehmer mit drei Durchgängen pro Übung konnten nur geringfügig bessere Ergebnisse erzielen. Die Teilnehmer von Gruppe eins machten von jeder Übung einen Durchgang. Sie wiederholten die Bewegung bis zur Muskelerschöpfung. Die Vergleichsgruppe musste die gleiche Übung dreimal wiederholen. Es stimmt also nicht, dass man erst mit drei Durchgängen pro Übung man mehr Kraft gewinnt.
Die Übungen, die man zuhause machen kann sind durchaus effektiv. Das Team der Uni Bayreuth prüfte das mit einem speziellen Gerät, dass die Muskelspannung genau messen kann. Je höher die Spannung eines Muskels, desto besser wird er trainiert. - Dabei wurde festgestellt, dass die Muskelspannung bei Übungen ohne Gerät z.T. sogar höher war. - Kraft muss man also nicht am effektivsten mit speziellen Maschinen trainieren.

(Quelle: www.3sat.de/nano)
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amira almaas


Beiträge: 1145
Anmeldungsdatum: 21.12.2006 00:53
Wohnort: Berlin
Verfasst am: 15.02.2007 10:53
Titel:
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Hi Ligeia,
das ist wirklich interessant, danke sehr.
lg
Amira Almaas
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Bene


Beiträge: 119
Anmeldungsdatum: 15.05.2007 22:26
Wohnort: Bochum
Verfasst am: 23.05.2007 19:18
Titel:
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Ich könnte zu Ligeias sehr guten Ausführungen noch hinzufügen, daß man grundsätzlich zwischen zwei Extremen trainieren kann:

Viel Gewicht / starke Belastung bei wenigen Wiederholungen pro Durchgang: schnelles Wachstum, dicke Muskeln, kaum Ausdauer.

Wenig Gewicht / geringe Belastung bei vielen Wiederholungen: schmale, feste Muskeln, hauptsächlich auf Kraftausdauer trainiert.

Mehr als das Krafttraining an sich beeinflußt die Ernährung die Kraftzunahme. Die Formel ist relativ komplex, grundsätzlich gilt aber: vor dem Training Kohlenhydrate (z.B. Reis), nach dem Training Eiweiß (mageres Fleisch). Wenn der Körper keine Reserven hat, aus denen er schöpfen kann (wenn man z.B. hungrig trainiert), dann kann es sogar sein, daß er Muskelfasern abbaut, um mit der so gewonnenen Energie die Anstrengung durchzustehen!

Muskeln sind spaßigerweise schwerer als Fett, so daß man bei intensivem Training zunimmt, obwohl sich gleichzeitig die Figur verbessern mag. Aber Frauen glauben sowieso lieber der Waage als dem Spiegel icon_wink.gif

LG
Bene

_________________
"Torn, frayed and dirty from years of authentic use."
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