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Reyhan
Beiträge: 630 Anmeldungsdatum: 20.09.2004 15:42
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Verfasst am: 06.04.2007 11:19
Titel: Kriterien für guten Tribal Tanz
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Hallo zusammen,
mein Ausflug in die Welt des Tribal Style liegt ja nun schon einige Zeit zurück (eher die Anfangszeiten hier in Deutschland) und es war für mich als Dozentin, die Dingen gern auf den Grund geht, primär interessant mich mal wieder mit gänzlichen anderen Bewegungsansätzen und Bewegungsmustern als im klassischen ägyptischen Solotanz auseinander zu setzen. Ferner kamen da natürlich noch nette ERinnerungen an die Zeiten des American Classic (späte 70er und frühe 80er Jahre).
Auf dem Gebiet hat sich ja nun in Deutschland/Europa viel getan und entwickelt.
Es gibt mittlerweile schon recht "altgediente" Gruppen, die auch für ein gewisses Niveau bürgen.
Meine Fragen, an Euch als Tribaltanzende und auch als Zuschauer: 1. Was macht denn für EUCH einen guten Tribaltanz aus?
2. Wie würdet Ihr den Unterschied bei einer Dozentinnenqualifikation zum oT beschreiben?
Liebe Grüße aus dem sonnigen Frankfurt
Reyhan
mit "Hausarrest" da Heuschnupfen geplagt
_________________ www.studio-orienta.de
www.bauchtanzschulefrankfurt.de
www.reyhan.de
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Amira Mona

Beiträge: 663 Anmeldungsdatum: 03.04.2004 18:22
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Verfasst am: 06.04.2007 14:38
Titel: Re: Kriterien für guten Tribal Tanz
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| Reyhan hat folgendes geschrieben:: |
Meine Fragen, an Euch als Tribaltanzende und auch als Zuschauer: 1. Was macht denn für EUCH einen guten Tribaltanz aus?
2. Wie würdet Ihr den Unterschied bei einer Dozentinnenqualifikation zum oT beschreiben?
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Hallo Reyhan
Als eine ebenfalls altgediente Tribal-Dozentin (neulich hat mich mal eine Frau als das "Urgestein des deutschen Tribals bezeichnet - so alt bin ich nun auch wieder nicht *grins*), versuche ich nun einfach mal meine Sichtweise zu beschreiben.
1. Für mich ist in erster Linie das Zusammengehörigkeitsgefühl wichtig. Und zwar sowohl als Tänzerin als auch als Zuschauerin. Dieses Gefühl wird natürlich durch eine synchrone Technik vermittelt. Aber das Erreichen dieser Synchronität entsteht nicht nur aus dem rein technischen Training, sondern auch aus der Achtung und der Achtsamkeit in der Gruppe. Ganz schlimm finde ich es, wenn sich einzelne Tänzerinnen aus der Gruppe durch besonders gutes Aussehen oder besonders gute Technik hervor tun wollen. Das stört aber die ganze Gruppe und aus einem Stamm wird plötzlich eine Gruppe von Einzeltänzerinnen. Es ist aber sehr schwer, diese Harmonie zu erreichen. Es verlangt extrem viel Vertrauen.
Ein Link zu einer Gruppe, die für mich diesen Punkt voll erfüllt:
http://www.youtube.com/watch?v=ccMLhM75NSQ&mode=user&search=
Wenn ich mich entscheiden dürfte zwischen einer technisch exakten Gruppe und einer Gruppe, die einfach gut harmoniert, würde ich immer der 2. Gruppe den Vorrang geben. Eine Kombination wäre natürlich ideal.
Zu Punkt 2: Ich unterrichte ja beide Stilrichtungen seit vielen Jahren und sehe ganz deutlich die Unterschiede. Ich denke mal, dass ich einen OT-Kurs leichter im Frontalunterricht führen kann. Sehr stark vereinfacht: Ich gebe und die Schüler nehmen.
Im Tribal muss ich meine Rolle als Dozentin aufbrechen. Ich muss die Selbsttätigkeit der Schülerinnen zulassen und fördern. Manchmal ist es aber auch eine Gradwanderung, denn als Dozentin muss ich trotzdem noch die Leitung haben, um endlose Diskussionen und ein Chaos zu vermeiden.
Ich glaube, im Tribal ist viel stärker die Menschenführung gefordert als im OT.
Als Pädagogin kann ich sagen, dass ich hier meine Vorkenntnisse viel stärker einbringen muss als im klassischen OT. Und ich merke nach der gleichen Unterrichtszeit, dass ich stärker beansprucht wurde, sowohl körperlich als auch seelisch.
So, und nun bin ich auch mal gespannt, was die Anderen schreiben.
Gruß
Amira
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Nagaan

Beiträge: 1074 Anmeldungsdatum: 26.06.2006 16:52
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Verfasst am: 06.04.2007 16:32
Titel:
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Hmmmmmm schwere Frage!
Also als Zuschauer: Ich möchte mitgerissen werden, und mystik und eleganz und stolz sollte dem Publikum ruberfunkeln!
Was ich garnicht abhaben kann ist, wenn ein Stamm(was min 3 Jahre besteht) eien Impro macht und dies nur aus 3-4 Bewegungen besteht!(Gibt es leider)
Also ich achte bei meinen Auftritten generell immer darauf das es kein Perfekte Technik ist, sondern auch mit dem Publikum(spielen kann).
Daher mag ich so Auftritte wo das Publikum sehr nahe ist anstatt ne Bühne!
Die Technik kann so perfekt sein aber ohne spass und ausdruck ist die Perfekte Technick auch nichts wert! Daher find ich das bei einer Gruppe wichtig, das es eine Perfekte Harmonie und Dynamik gibt, den dies strahlt man automatisch auf der Bühne aus und das Publikum bemerkt das auch.!
LG
MUsti
_________________
Mylene hat gewonnen!!!!!!!!!!!
NRJ Awards Best Album
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Verfasst am: 06.04.2007 17:09
Titel:
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Hallo zusammen,
als Zuschauerin will ich das Zusammengehörigkeitsgefühl spüren können. Ich finde man sieht auch ob improvisiert wird oder ob eine Choreo getanzt wird. Das sollte so auch angekündigt werden. Eine Horde Einzeltänzerinnen ist für mich kein Stamm. Dazu gehört einfach mehr als nur einmal die Woche miteinander zu tanzen und das kommt bei einem Auftritt auch rüber. Kostüm und Bewegungen sollten stimmig sein.
Als Dozentin sehe ich es genau so wie Amira. Man braucht mehr Einfühlungsvermögen und Talent zur Menschenführung. Man will die Frauen nicht klein machen, alle sind ja (oder sollten es sein) gleichwertig. Andererseits braucht der Unterricht Struktur und keine endlosen Diskussionen.
Leider denken viele OT Tänzerinnen, dass sie das "bißchen Tribal" (Originalzitat einer mir bekannten OT-Tänzerin) auch "hinkriegen". Dann möglichst noch allein im Pseudokostüm und mit Bewegungen die sie für Tribal Style halten
Liebe Grüße
Zarka
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Saahira
Account inaktiv
Beiträge: 835 Anmeldungsdatum: 12.04.2005 19:55
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Verfasst am: 06.04.2007 17:48
Titel:
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Hallöle Ihr Lieben
Da ich inzwischen auch mit dem Tribaln angefangen habe, muss ich dir @Zakra zustimmen
Leider denken viele OT Tänzerinnen, dass sie das "bißchen Tribal" (Originalzitat einer mir bekannten OT-Tänzerin) auch "hinkriegen
So ähnlich dachte ich auch bevor ich damit anfing inzwischen weiss ich was dahinter steckt und habe mir schon viele schöne Auftritte angesehen.
Meine Lady´s sind jede für sich eine Gute Tänzerin, aber zusammen sind wir ein Stamm der auch gemeinsam entscheidet (ohne lange Diskussionen@Amira ) was wir an Bewegungen ect. in unsern Auftritt einbauen und was nicht.
Funktioniert prima ebenso wie die "nonverbale" Komunikation was ich auch als sehr wichtig erachte.
Aber Wir stehen noch am Anfang und freuen uns ja erstmal auf unsern ersten großen gemeinsamen Auftritt am 30 Juni
Tanzfreudige Grüssle
Saahira
_________________ IFTAH YA SIMSIM
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Oona von AnamCara

Beiträge: 219 Anmeldungsdatum: 17.12.2005 12:41 Wohnort: Erding
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Verfasst am: 06.04.2007 21:19
Titel:
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hm. und was für mich noch wichtig für nen gelungenen tribal ist: spaß beim tanzen innerhalb des stammes!!! nicht so ein lasches abgetanze (weils halt so abgemacht ist). auch wenn jetzt die technik eventuell nicht sooooo klappt. es muß einfach was "rüber kommen". schwer zu beschreiben. ich hoff, ihr versteht mich trotzdem?!?
greeeetz
n.s. (die auch gern ihren namen hier drinnen ändern würd.... geht das???)
_________________ *** Meus Opus Magnus ***
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Rufina

Beiträge: 55 Anmeldungsdatum: 23.02.2006 15:10 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 07.04.2007 11:05
Titel:
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| Najma Sunshine hat folgendes geschrieben:: | | n.s. (die auch gern ihren namen hier drinnen ändern würd.... geht das???) |
Schick mal eine Nachricht an Marcello, den Board-Admin.
Gruß
Rufina
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MEISSOUN
Bollywood-Mod

Beiträge: 1578 Anmeldungsdatum: 15.02.2004 14:16
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Verfasst am: 07.04.2007 19:08
Titel:
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Zusätzlich zu dem was schon gesagt wurde: Auch wenn der Stamm aus einer Lehrerin und ihren Schülerinnen besteht, möchte ich beim Zuschauen nicht merken, wer die Lehrerin ist.
Wenn da eine strahlende Prinzessin vor einer Gruppe von Frauen mit höchstens Niveau Mittlere führt, ist das für mich kein Tribal.
Amira Mona sagt doch immer so schön, der Stamm müsse sich dem schwächsten Mitglied anpassen. Für Auftritte stimmt das auf alle Fälle. Es nutzt nix, wenn ein Teil der Gruppe immer hinterher hinkt, weil die "älteren" Tänzerinnen zeigen wollen, was sie drauf haben.
Alle sollen mal führen. Ausserdem mag ich Formations- und Tempowechsel, um das Ganze abwechslungsreicher gestalten zu können.
Und für mich ganz persönlich gehören Zimbeln einfach dazu.
MEISSOUN
_________________ Nur weil etwas irgendwo geschrieben steht, heisst das noch lange nicht, dass es wahr ist!
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keshi
Beiträge: 89 Anmeldungsdatum: 15.05.2006 20:12
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Verfasst am: 07.04.2007 21:13
Titel: Re: Kriterien für guten Tribal Tanz
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Hallo Amira,
wirklich eine sehr gute Gruppe!
Was denkst Du, wird bei diesem Auftritt eine Choreo getanzt?
Beim OT vehält es sich aber genauso was das Gruppengefüge angeht. Zu oft besteht es nur aus lauter Einzeltänzerinnen die sich - nenne ich es mal - selber verwirklichen wollen...
Liebe Grüße
Keshi
die mal im Tribalforum schnuppert- aber eher im OT beheimatet ist
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Amira Mona

Beiträge: 663 Anmeldungsdatum: 03.04.2004 18:22
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Verfasst am: 08.04.2007 00:36
Titel:
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Hi
Das ist ganz klar Improvisation. Ich habe schon viel von Kajira gelernt (bei Workshops und in Gesprächen) und sie improvisieren wirklich.
Man merkt es auch daran, dass die Aufteilung des Chorus nicht immer symetrisch ist. Das passiert bei Impro und das macht auch gar nichts aus.
Gruß
Amira
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Sehrazat

Beiträge: 1300 Anmeldungsdatum: 31.03.2004 10:48
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Verfasst am: 08.04.2007 18:55
Titel: Re: Kriterien für guten Tribal Tanz
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| Zitat: |
Meine Fragen, an Euch als Tribaltanzende und auch als Zuschauer: 1. Was macht denn für EUCH einen guten Tribaltanz aus?
2. Wie würdet Ihr den Unterschied bei einer Dozentinnenqualifikation zum oT beschreiben?
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Hallo
Erst einmal kann ich Amiras erstes Post ganz und gar unterschreiben. Das hast Du super ausgedrückt
Für mich steht und fällt ein guter Tribaltanz mit der Gruppe. Harmonie im Tanz und im Geist kann eine starke Dynamik hervor bringen. Ich bin der Meinung das Bild sollte einheitlich sein und zur Gruppe und deren Stil passen. Das bezieht sich vor allem auch auf das Kostüm. Man spricht ja vom Stamm und diese haben meistens eine einheitliche Tracht. So sollte man, so finde ich, auch unter vielen Tänzerinnen die Gruppen zuordnen können. Der Tribalspirit steht auch für mich im Vordergrund, jedoch ist auch eine gewisse Technik unabdingbar, denn ohne die, bekommt man auch kein einheitliches Bild in Bewegungen und Abfolgen, und auch das ist nunmal Tribal.
Wie Amira Mona schrieb, würde auch ich, sagen
| Amira Mona hat folgendes geschrieben:: | | Wenn ich mich entscheiden dürfte zwischen einer technisch exakten Gruppe und einer Gruppe, die einfach gut harmoniert, würde ich immer der 2. Gruppe den Vorrang geben. |
Ich finde an beiden Aspekten sollte ein Stamm ständig arbeiten und diese weiterentwickeln.
Bei der Dozentenqualifikation würde ich wie beim OT, auf eine gute Tanztechnik Wert legen, auf eine gewisse Erfahrung im Stil und natürlich auch darauf, dass Tribal als Ganzes und nicht nur Bewegung plus Cue vermittelt wird.
Tribal in einem Workshop zu vermitteln ist immer schwierig. Man hat eine zusammengewürfelte Gruppe udn kann eigentlich nur Bewegung plus Cue vermitteln. Der TRibalspirit kommt erst mit der Zeit, oder er ist im Idealfall schon vorhanden, bevor die Gruppe sich diesem Stil zuwendet.
Ich denke bei der Vermittlung von diesem ist es wichtig in die Gruppe hinein zu gehen, das Schüler-Lehrer-Schema greift hier nur wenig.Nicht imem reinfach, aber immer wieder eine Herausforderung.
Natürlich sind auch pädagogische Ansätze wichtig. Vielen Frauen ist es z.B. unangenehm dicht neben anderen zu stehen oder alleine vor der Gruppe zu tanzen. Natürlich sollte man darauf Rücksicht nehmen können und ein gewisses Einfühlungsvermögen zeigen.
Soviel erstmal von mir!
Sehrazat
_________________ www.tanzweiber.de
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Amira Mona

Beiträge: 663 Anmeldungsdatum: 03.04.2004 18:22
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Verfasst am: 08.04.2007 19:22
Titel: Re: Kriterien für guten Tribal Tanz
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| Sehrazat hat folgendes geschrieben:: |
Ich denke bei der Vermittlung von diesem ist es wichtig in die Gruppe hinein zu gehen, das Schüler-Lehrer-Schema greift hier nur wenig.Nicht imem reinfach, aber immer wieder eine Herausforderung.
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Da sprichst Du ein wichtiges Thema an. Da muss ich an meine "alten Hasen" in der Gruppe denken. Sie haben mir bestätigt, dass es ein komplett anderes Tanzen war, als ich mit ihnen zusammen getanzt habe und sie nicht nur alleine losgeschickt habe. Auch die Frauen selbst haben sich dabei unheimlich verändert und es entstand erst dann ein wirklich harmonischer Haufen.
Nun merke ich es bei den Anfängern. Sie beginnen so gaaaanz langsam die Annäherung aneinander und ich muss nun für mich einen Weg finden, mitten unter ihnen zu tanzen - auch emotional. Das wird nicht einfach werden, da ich ja eigentlich ein Mitglied von Anam Cara bin. Aber es ist - wie Sehrazat schreibt - eine Herausforderung.
Gruß
Amira
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Sehrazat

Beiträge: 1300 Anmeldungsdatum: 31.03.2004 10:48
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Verfasst am: 08.04.2007 19:30
Titel:
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... und es ist auch toll.
Da steht ein Haufen hinter einem und macht zögerliche Cues und Bewegungen. Wenn ein paar alte Hasen dazwischen stehen, wird die Anfängerguppe auf einmal so mitgetragen. Der reine Wahnsinn. So hab ich es bei unserem letzten Workshop empfunden.
Aber es ist für die Anfänger auch ungewohnt, wenn die Dozentin auf einmal hinter einem steht und mit ihren Bewegungen die eigenen vorantriebt.
Aber das ist halt Tribal!!!
Sehrazat
_________________ www.tanzweiber.de
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Amira Mona

Beiträge: 663 Anmeldungsdatum: 03.04.2004 18:22
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Verfasst am: 08.04.2007 19:35
Titel:
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Ja, das ist klar, aber ich meinte eigentlich mehr als nur mit rein und mit tanzen. Ich muss (trotz Dozentin) versuchen, ein Teil von ihnen zu werden, sonst klappt das mit dem Tribalfeeling nicht. Tribal heißt ja nicht nur vorne stehen und tanzen sondern auch Verantwortung, Vertrauen und Fallenlassen.
Aber ich bin mir sicher, Du weißt, was ich meine
Amira
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Sehrazat

Beiträge: 1300 Anmeldungsdatum: 31.03.2004 10:48
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Verfasst am: 08.04.2007 19:40
Titel:
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Ah ja jetzt!!!
Klar, das sollte bei längefristigen Kursen auf jeden Fall auch ein Ziel sein. berichte doch ruhig weiter, wie sich das ganze entwickelt.
Sehrazat
_________________ www.tanzweiber.de
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