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Nourani Gamal

Beiträge: 205 Anmeldungsdatum: 04.01.2006 13:43 Wohnort: Wachtberg
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Verfasst am: 16.09.2008 11:46
Titel: Erfahrung mit Achillodynie?
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Hallo zusammen,
hat jemand Erfahrung mit Achillodynie? Ich habe mittlerweile seit fast 2 Jahren eine an der linken Achillessehne, alle konservativen und alternativen Therapien wirken nicht oder nicht dauerhaft. Man hat mir geraten, das operieren zu lassen. Das möchte ich aber nicht, da ich in einem Forum gelesen habe, dass die OP nicht wirklich hilft und bei anderen sogar alles noch verschlimmert hat. Ferner wird die Sehne nicht mehr so belastbar wie hinterher.
Mittlerweile zankt sich noch mein Orthopäde mit meiner Rheumatologin, ob es eine rheumatische Erscheinung ist oder eine Überlastungserscheinung (obwohl ich wegen diverser OPs schon 4 Wochen pausiert habe, wurde es aber nicht besser - spricht ja eigentlich gegen eine Überlastung. Habe es auch nur links, rechts ist alles paletti).
Wer also Erfahrungen(auch im Schülerinnen/Bekanntenkreis) hat, bitte meldet euch. Denn ich kann seit ca. 6 Monaten nicht mehr auf dem Ballen tanzen, muß alles entweder mit flachen schuhen machen (was mittlerweile auch nciht länger als 2 Stunden funktioniert) oder alternativ mit einer ruhigstellenden Schiene oder - das ist bisher das beste: mit Latino-Tanzschuhen weil der Absatz die Sehne wohl entlastet, sagt der Ortho.
Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, um eine OP herumzukommen, wenn man sonst schon alles (außer Osteopathie) ausprobiert hat?
vielen dank für eure Tipps.
Nourani
_________________ OT ist für mich...
...wie die Luft zum Atmen,
...wie das Feuer das mich wärmt,
...wie das Wasser, das meinen Durst stillt
...und wie die Erde, auf der ich meine Spuren hinterlasse - Ein Gebet an die Große Erdmutter
www.fantasiaorientica.de
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amira almaas

Beiträge: 1145 Anmeldungsdatum: 21.12.2006 00:53 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 16.09.2008 15:03
Titel:
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hm, ich habe nicht nur keine Erfahrung, sondern noch nicht mal ne Idee, was das ist
Aber - wenn nichts konservatives hilft, warum dann nicht mal was alternatives probieren, bevor Du Dich zu einer OP entscheidest? Heilpraktiker und/oder Osteopathen oder so mal um eine Meinung und Idee bitten. Was kann schon passieren?
Was ich aber glaube: Wenn es eine Überlastung ist, die du seit zwei Jahren "ignorierst" - dann braucht das mit ziemlicher Sicherheit länger als 4 Wochen, um sich zu beruhigen, vermutlich auch mehr als eine Tanzpause, sondern eine echte Ruhigstellung.
Gute Besserung!!
lg
Amira
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Amina
Beiträge: 28 Anmeldungsdatum: 03.09.2007 17:18
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Verfasst am: 16.09.2008 17:15
Titel:
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Habe dir PN geschickt.
Latino-Tanzschuhe haben bei mir die Beschwerden im Fuß verschlimmert, da dann zuviel Druck auf dem Vorfuß lastet.
LG
Amina
_________________ Wer freundlich zu seinen Mitmenschen ist, bekommt diese Freundlichkeit zurück.
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Nourani Gamal

Beiträge: 205 Anmeldungsdatum: 04.01.2006 13:43 Wohnort: Wachtberg
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Verfasst am: 17.09.2008 07:16
Titel: Danke für die Tipps
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Wie gesagt, es kann sowohl Rheuma als auch Überlastung sein, wobei ich an Überlastung nicht wirklich glaube, denn dann hätte es sich nach den letzten 3 Monaten, wo ich wegen eine Magen-Op ausser Gefecht war, zumindest gebessert.
Ich werde aber auf jeden Fall noch was Alternatives ausprobieren, bevor ich operieren lasse, das ist versprochen
Witzigerweise empfehlen viele Orthopäden Tanzschuhe mit Absätzen, da eine Achsstellung von 15° nicht nur die Sehne entlastet, sondern auch in der Postoperativen Zeit ebenfalls genauso praktiziert wird. Bisher komm ich damit gut klar.
Die Schmerzen treten auch immer stärker in Verbindung mit einem Rheumaschub auf. Da es Rheumaarten gibt, die die Sehnenansätze (besonders im Achillesbereich) angreifen, so ist da die Wahrscheinlichkeit höher. Mittlerweile ist sogar mein Orthopäde der Meinung, es könnte Rheuma sein, da die Schmerzen parallel zu den Rheumaschüben sich verschlimmern. Dumm ist nur: Die Mittel, die mein Heilpraktiker mir verschrieben hat, brachten leider nix.
Jetzt bin ich auf der Jagd nach einem guten Osteopathen (Danke für die PN - den werde ich gleich mal kontaktieren).
Wenn dem nix mehr einfällt, bin ich fällig.
_________________ OT ist für mich...
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amira almaas

Beiträge: 1145 Anmeldungsdatum: 21.12.2006 00:53 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 17.09.2008 08:19
Titel:
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Hi Nourani,
na dann machste ja schon alles, was mir noch eingefallen ist *lach*
Wünsche Dir viel Erfolg und gute Besserung!
Wir haben nächstes Jahr schließlich was vor!!!
lg
Amira
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kadisha

Beiträge: 433 Anmeldungsdatum: 18.07.2005 21:14
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Verfasst am: 17.09.2008 08:27
Titel:
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Hallo Nourani,
Deine Krankheit kenne ich gar nicht, aber wegen des Rheuma-Verdachts habe ich vielleicht einen Tip für Dich. Es gibt Hinweise darauf, dass Weihrauchpräparate die entzündlichen Vorgänge im Körper bei einer Rheuma-Erkrankung lindern können. Es sollten allerdings keine Präparate aus dem Supermarkt sein, da die zu niedrig dosiert sind. Bei Interesse suche ich Dir gerne den Kontakt zu einer Apotheke heraus, wo wir sehr gute Weihrauchtabletten für die Krankheit meines Vaters bezogen haben.
Gute Besserung! Viele Grüße, kadisha
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Amina
Beiträge: 28 Anmeldungsdatum: 03.09.2007 17:18
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Verfasst am: 17.09.2008 10:05
Titel:
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Ich kam bei entzündlichen Geschichten in meinem Körper sehr gut mit Wobenzym zurecht.
In letzter Zeit habe ich nur den Verdacht, dass es bei mir zu starkem Haarausfall führte. Finde abe nirgends etwas darüber geschrieben. Auch die Ärzte haben davon noch nichts gehört. Ich traue mich aber nun nicht mehr es einzunehmen. Aber hat immer klasse geholfen. Und habe es auch vielen Anderen empfohlen, die die gleichen guten Erfahrungeb damit gemacht haben.
Viel Erfolg auf deiner Suche
Amina
ps: gehe wirklich mal hin.
_________________ Wer freundlich zu seinen Mitmenschen ist, bekommt diese Freundlichkeit zurück.
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Nourani Gamal

Beiträge: 205 Anmeldungsdatum: 04.01.2006 13:43 Wohnort: Wachtberg
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Verfasst am: 17.09.2008 11:42
Titel: Meinst du Boswelia?
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Da ist schwer dranzukommen, wenn man eine ordentliche Dosierung haben will. Kennt jemand eine Bezugsquelle?
@Amina: Ja, Wobenzym macht Haarausfall (www.sanego.de ist ein Portal, wo Patienten und Ärzte Nebenwirkungen eintragen können - hat mir schon viel weitergeholfen). Deswegen nehme ich es nicht.
Arcoxia geht auch gar nicht - obwohl die Achillodynie dann Ruhe gibt, genauso wie der Restrheuma in den Fingern und Schultern (ich kann euch sagen - morgens nen Zahnputzbecher fallenzulassen, weil man keine Kraft in den Fingern hat is nich lustich - eher nass )
Danke für die Tipps und Genesungswünsche. Ich werde trotzdem weitertanzen (@Amira: Wir haben ja einen Plan für nächstes Jahr, gell )), nur eben auf Schonquote - keine Vorderfußnutzung (macht die Fußarbeit unglaublich schnell, das könnt ihr mir glauben ) und eben Pause im Training, wenn es nicht mehr geht.
Kühlen hilft nicht wirklich, aber eine Massage mit der Gumminoppenbürste. Dadurch ist der Knubbel schon wesentlich kleiner geworden (sah vorher aus wie ein Cornichon)
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Amina
Beiträge: 28 Anmeldungsdatum: 03.09.2007 17:18
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Verfasst am: 17.09.2008 13:58
Titel:
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Danke, Nourani für denPortal-Hinweis.
Werde mich gleich mal auf die Suche begeben.
Obwohl ich sonst nicht gegen Wob... sagen kann, hat wirklich prima geholfen gehabt.
LG
Amina
_________________ Wer freundlich zu seinen Mitmenschen ist, bekommt diese Freundlichkeit zurück.
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Nourani Gamal

Beiträge: 205 Anmeldungsdatum: 04.01.2006 13:43 Wohnort: Wachtberg
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Verfasst am: 18.09.2008 08:37
Titel: Klar, helfen tut es supergut,
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nur dann steigert man den Umsatz der Perückenindustrie
Nee mal im Ernst: Das Zeug ist schon gut. Kenne es ja auch von meiner anderen Autoimmungeschichte. Nur habe ich seitdem soviele Haare verloren (sieht man auf den Bildern nicht, ich weiß) die auch nicht mehr nachwachsen, dass ich es absetzen mußte.
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Farah

Beiträge: 5 Anmeldungsdatum: 05.06.2008 20:37 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 16.10.2008 11:39
Titel:
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Hallo Nourani,
das Problem kenne ich leider nur zu gut, ich hatte auch die letzten 2 Jahre zuerst die rechte Achillessehne dick entzündet, dann mal die linke, dann beide... trotz Ultraschall, Elektrotherapie, Diclofenac, Gel-Einlagen für die Schuhe (Hacken) und sonstigem, was die Entzündung kurzzeitig gelindert hat, habe ich das Problem eine Ewigkeit mit mir herumgeschleppt.
Meine Achillessehne war zwischenzeitlich eine richtige Beule.
Hervorgerufen wurde das Ganze vor ca. 2 Jahren, als ich nach langer Abstinenz nur einmal mit dem Fahrrad gefahren bin (vielleicht eine Stunde...) und mein Sattel zu niedrig eingestellt war, so dass die Achillessehnen überlastet wurden.
In meinen schlimmsten Zeiten war es so heftig, dass ich vor Schmerz kaum laufen konnte (zumeist nach dem Tanzen oder generell Bewegung), Schuhe mit Absätzen gingen gar nicht und jeden Morgen beim Aufstehen habe ich gehumpelt, weil meine Sehnen so steif waren.
Das einzige, was mir dauerhaft geholfen hat war regelmässiges Dehnen der Wadenmuskulatur und generell der Beinmuskulatur, und natürlich der Sehne selbst.
Mein Freund arbeitet als Therapeut in der orthopädischen Reha, der Tipp kam also von einem Experten.
Z.b. also mit dem Vorderfuss auf eine Treppenstufe stellen oder ein dickes Buch, und dann die Hacke langsam und kontrolliert absenken, so dass eine Dehnung entsteht.
Tut alles am Anfang recht weh, aber auf Dauer hilft es.
Zu meiner grossen Überraschung ist die Entzündung und Schwellung nun nach den vielen vielen Monaten wirklich von alleine weggegangen. Es wurde immer weniger, dann kam schliesslich noch die Sommerpause von unserem Tanzstudio "dazwischen" (also Entlastung für die Sehne) und heute merke ich gar nichts mehr.
So etwas dauert wohl generell sehr lange und kann sich tatsächlich über Jahre ziehen, habe ich auch von Kollegen meines Freundes gehört...
LG
Sylvia
_________________ Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken. (Verfasser unbekannt)
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Farah

Beiträge: 5 Anmeldungsdatum: 05.06.2008 20:37 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 16.10.2008 11:42
Titel:
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Oje, man kann ja gar nichts lesen , daher nochmal in schwarz:
Hallo Nourani,
das Problem kenne ich leider nur zu gut, ich hatte auch die letzten 2 Jahre zuerst die rechte Achillessehne dick entzündet, dann mal die linke, dann beide... trotz Ultraschall, Elektrotherapie, Diclofenac, Gel-Einlagen für die Schuhe (Hacken) und sonstigem, was die Entzündung kurzzeitig gelindert hat, habe ich das Problem eine Ewigkeit mit mir herumgeschleppt.
Meine Achillessehne war zwischenzeitlich eine richtige Beule.
Hervorgerufen wurde das Ganze vor ca. 2 Jahren, als ich nach langer Abstinenz nur einmal mit dem Fahrrad gefahren bin (vielleicht eine Stunde...) und mein Sattel zu niedrig eingestellt war, so dass die Achillessehnen überlastet wurden.
In meinen schlimmsten Zeiten war es so heftig, dass ich vor Schmerz kaum laufen konnte (zumeist nach dem Tanzen oder generell Bewegung), Schuhe mit Absätzen gingen gar nicht und jeden Morgen beim Aufstehen habe ich gehumpelt, weil meine Sehnen so steif waren.
Das einzige, was mir dauerhaft geholfen hat war regelmässiges Dehnen der Wadenmuskulatur und generell der Beinmuskulatur, und natürlich der Sehne selbst.
Mein Freund arbeitet als Therapeut in der orthopädischen Reha, der Tipp kam also von einem Experten.
Z.b. also mit dem Vorderfuss auf eine Treppenstufe stellen oder ein dickes Buch, und dann die Hacke langsam und kontrolliert absenken, so dass eine Dehnung entsteht.
Tut alles am Anfang recht weh, aber auf Dauer hilft es.
Zu meiner grossen Überraschung ist die Entzündung und Schwellung nun nach den vielen vielen Monaten wirklich von alleine weggegangen. Es wurde immer weniger, dann kam schliesslich noch die Sommerpause von unserem Tanzstudio "dazwischen" (also Entlastung für die Sehne) und heute merke ich gar nichts mehr.
So etwas dauert wohl generell sehr lange und kann sich tatsächlich über Jahre ziehen, habe ich auch von Kollegen meines Freundes gehört...
LG
Sylvia
_________________ Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken. (Verfasser unbekannt)
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