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Verfasst am: 24.10.2009 15:44
Titel: Schattenbewegungen
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Hallo an alle Lehrerinnen,
wie geht Ihr mit dem Thema "Schattenbewegungen" um, also alle die Bewegungen, die anders aus dem Körper kommen, als ursprünglich beabsichtigt?
Bisher kenne ich nur die Vorgehensweise: Das zählt als Fehler und Ausmerzen!!
Das führt allerdings zu nichts anderem als zu einem angespannten Körper oder zu mechanischem Tanzen, weil irgendwie nicht mehr der gesamte Körper beteiligt ist und das wiederum zu eingeschränkter Ausdrucksfähigkeit und damit mangelnder Authentizität.
Sicherlich sind eine Reihe von Schülerinnen auch nicht scharf darauf, etwas über ihren Schatten zu hören. Wer nur etwas Abwechselung vom Berufsleben im Unterricht sucht und nicht zu den Ambitionierten gehört, dem mag es egal sein.
Aber spannend ist das Thema trotzdem..........
Viele Grüße
Sylvia
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Yaminah

Beiträge: 245 Anmeldungsdatum: 08.01.2006 19:18 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 27.10.2009 22:34
Titel:
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Super Thema! Hab's dummerweise jetzt erst entdeckt. *klick* abonniert...
Ich würde sagen: Auf keinen Fall ausmerzen, aber auch nicht unwillkürlich fließen lassen. Kultivieren ist genau das Richtige!
Wenn man die Regeln kennt, ist die nächste Stufe sie zu durchbrechen. Für mich fängt überhaupt dann erst Tanz an. Freu dich über "Schattenbewegungen", denn intuitive Bewegungen zu erzeugen und zu analysieren ist ein wichtiger und ausschlaggebender Teil der künsterischen Praxis. Dazu kommt, dass bei technisch ein und derselben Bewegung unsere Empfindung etliche Variationen sehen kann. Kennst du Labans Efforts?
Erzähl mal mehr... Wann kommen die "Schattenbewegungen"? Welche Auslöser gibt es?
_________________ Muse Ensemble - work & vision: http://www.youtube.com/watch?v=E9Txrd5R4bo
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