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zephire
Beiträge: 4 Anmeldungsdatum: 04.06.2005 23:36
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Verfasst am: 26.08.2005 17:23
Titel: erster Auftritt: wann?
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Hallo ihr Lieben,
wollte mal fragen, wann ihr euren ersten 'offiziellen' Auftritt hattet.
Zeitspanne: von dem ersten Tag des Erlernens bis zum ersten Auftritt.
Danke!
zephire
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Verfasst am: 26.08.2005 19:21
Titel:
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Hallo Zephire,
ich hatte meinen ersten Auftritt - zum Glück mit der ganzen Gruppe - nachdem ich ca. 1 Jahr Bauchtanzunterricht hatte.
Ich war natürlich mega-aufgeregt , aber der Auftritt war toll!
Es war auf der Clubfeier unseres Tanzvereins. Da sind alle Gruppen aufgetreten, die zum Verein gehören. Aber wir Bauchtänzerinnen waren der Hit!
Kurz darauf bin ich dann - ganz mutig - auf einem privaten Geburtstag ganz allein aufgetreten. Auch dieser Auftritt kam super an.
Inzischen trete ich öfter mal auf. Da macht es einem irgendwann garnichts mehr aus sondern nur noch Spaß!
Liebe Grüße, Juliane
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Sivia

Beiträge: 310 Anmeldungsdatum: 06.03.2005 15:33 Wohnort: Rheinland-Pfalz
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Verfasst am: 27.08.2005 20:18
Titel:
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Hi!
Bei mir war es ein wenig später, so nach etwa 1 1/2 Jahren.
Die Showgruppe haben wir etwa ein halbes Jahr zuvor gegründet.
Ich glaub nicht, dass ich mich zu dem Zeitpunkt getraut hätte alleine aufzutreten, obwohl ich gleich an diesem Abend ein Angebot aus dem Publikum bekommen habe *staun*. Aber in der Gruppe mitsamt ganz lieben Freundinnen war es ganz einfach nur schön!!
Leider hab ich´s seitdem organisatorisch nicht mehr hinbekommen aufzutreten, aber wer weiß.........................
_________________ Es ist nie zu früh und nur selten zu spät!
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Lina

Beiträge: 265 Anmeldungsdatum: 02.09.2004 11:17
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Verfasst am: 28.08.2005 17:16
Titel:
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hallo zephire.
bei mir war es genau andersrum als bei meinen vorrednerinnen. ich bin zuerst allein und dann in gruppe aufgetreten.
die ersten BT schritte habe ich ein jahr lang nach videos und büchern versucht und habe das dann immer vor meinen bekannten/verwandten gezeigt (ich war damals 13 )
richtig offiziell bin ich dann erst zwei jahre später aufgetreten, als meine tanzlehrerin mich fragte, ob ich nicht ein solo zu ihrer studioshow tanzen möchte.
jaja so fings an ...
liebe grüsse
LINA
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Verfasst am: 28.08.2005 18:17
Titel:
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Hallo,
inoffiziell traten wir das erste Mal nach nur 6 Monaten auf. Mit der ganzen Gruppe, weil eben eine aus der Gruppe heiratete und uns alle ganz offiziell zur Hochzeitsfeier eingeladen hatte (zum mitfeiern, von Tanzen war nie die Rede!!!!). Was lag da näher, als an der Kirche Spalier zu stehen, und eben abends dann sozusagen als Überraschung einen kleinen Auftritt zu machen. Zu dem Zeitpunkt beherrschten wir genau eine einzige Choreographie , und ich muss heute noch lächeln, wenn ich dran denke, wie irrsinnig aufgeregt wir waren. Unsere Lehrerin tanzte nach unserem Gruppentanz dann noch ein kleines Solo, ehe wir Braut und Bräutigam zum mittanzen holten. Das ganze war als zusätzliches Geschenk gedacht, in dem Moment zählte der gute Wille. Und die Braut hats riesig gefreut, den anwesenden Gästen gefiel es auch. Für ein offizielles bezahltes Engagement wäre es zu dem Zeitpunkt noch viel, viel zu früh gewesen.
Etwas offizieller wurde es 4 Monate nach dieser Hochzeit, denn da wurde seitens unseres Vereins eine Show veranstaltet, an der alle Bauchtanzgruppen aus dem Verein teilnahmen. Das Ganze stand unter dem Motto "Tänze unter dem Sternenhimmel" und dürfte in etwa vergleichbar sein mit einer Studioshow (ich tanze über einen Sportverein) Wir waren zu dem Zeitpunkt immer noch Anfängerinnen, wurden auch genau so angekündigt, und später sogar sehr lobend in der Presse erwähnt (irgendwo habe ich diesen Artikel noch, er war wirklich sehr nett geschrieben).
Ich weiss nicht genau, wie man "offiziell" bei einem Auftritt nun definiert Ist es dann offiziell, wenn man gegen Gage engagiert wird, oder bereits dann, wenn man mit einer intern veranstalteten Show an die Öffentlichkeit geht, und die Arbeit des Vereins (oder auch des Studios) mit demk bisher Erlernten präsentieren "darf"?
Gerade solche Shows in der jeder vertreten sein darf, vom Anfänger bis zur Masterclass sind meines Erachtens ein guter Einstieg um mit seinem Tanz an die Öffentlichkeit zu gehen, ein bisschen Applaus einzuheimsen, und ein paar neue Erfahrungen zu sammeln. Wenns gut klappt, kann es ein ungeheuerer Motivationsschub sein.
Oder ist offiziell bereits dann, wenn man im kleinen Familienkreise was vorführt, sprich in dem Moment, wenn man die schützenden 4 Wände verlässt, in denen man sonst Unterricht hat?
Ich bitte mal um Definition , damit nicht alle aneinder vorbeireden müssen, weil unter offiziell möglicherweise jeder was anderes versteht (vielleicht auch einer der Gründe, warum dieses Thema bisher so wenig Resonanz fand?).
Liebe Grüsse,
***
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Peter

Beiträge: 701 Anmeldungsdatum: 15.02.2004 13:24 Wohnort: Hessen
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Verfasst am: 28.08.2005 21:24
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Hallo in die Runde,
Sahida´s Frage möchte ich gerne aufgreifen: "Was ist offiziell?"
Offiziell wäre für mich, wenn Zuschauer in der Runde sitzen, kein Spiegel mehr an der Wand hängt - der Dirigent nicht abklopft, egal wie gespielt wird.
Dabei würde ich keinen Unterschied zwischen Familienmitgliedern und fremden Leuten machen, denn Ihr habt erstere ja nicht zur Generalprobe eingeladen. Großvaters Geburtstag ist ein Fest, Euer Auftritt der Höhepunkt - ist das nicht "offiziell" genug?
Grüße,
Peter
_________________ Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.
Kia trista epoko, en kiu pli facilas detrui atomon ol antaujughon.
Albert Einstein
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Verfasst am: 29.08.2005 08:02
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Erster Auftritt?
Nach dem ersten Semester an der VHS. Allerdings nur "unter uns".
Dann mit der neuen Gruppe nach insgesamt 3 Semestern VHS und 3 Wochen Training beim Sommerfest im Kiez, ein Gruppentanz. Ich stand in der 2. Reihe und konnte also "nachtanzen", war zwar immer einen Tick hinterher, aber das ist wohl eher nicht aufgefallen, war ja kein "Fachpublikum" dabei.
Der erste ganz richtige Auftritt solo war dann als Überraschung zum 50. vom Liebsten, nach 4 Jahren Training (inklusive 5 Semestern VHS mit den ewig langen Pausen). War das aufregend! So um die 80 Gäste. Hat aber so ziemlich alles geklappt, Überraschung perfekt geglückt. Und ich war glücklich. Liebster auch.
Ciao
Sina
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silvana

Beiträge: 326 Anmeldungsdatum: 06.06.2005 15:17 Wohnort: Gelnhausen
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Verfasst am: 29.08.2005 11:05
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HAllo,
ich hatte meinen ersten Auftritt nach 2 Jahren Unterricht bei einer Veranstaltung meines Gesangvereins, d.h. vor Publikum, das mir gutgewillt war, Waren aber immerhin um die 300 Leute, kam prima an.
Den ersten offiziellen (bezahlten) Auftritt hatte ich nach 4 Jahren.
Ansonsten vorher ein paar Familienfeiern zu üben.
Liebe Grüße, Elke.
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Inshirina

Beiträge: 93 Anmeldungsdatum: 09.05.2004 14:50
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Verfasst am: 29.08.2005 11:42
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Hallo,
ganz genau weiß ich es nicht mehr als ich zum ersten Mal aufgetreten bin. Es war wohl ca. nach einem Jahr im Kreise meiner Familie. Dies habe ich über ein Jahr lang immer wieder gemacht. So konnten gut Veränderungen usw. von meiner Familie festgestellt werden.
Nach 2 Jahren habe ich den ersten öffentlichen Auftritt mit unserer Gruppe gehabt. Danach bin ich auch Solo durchgestartet.
Für mich gibt es 4 verschiedene Kriterien:
1. Auftritte vor Familie und Bekannte im kleinen Kreis natürlich ohne Gage
2. Auftritte vor Familie und Bekannte im größeren Rahmen ohne Gage (50 Geburtstag oder sowas)
3. Öffentliche Auftritte ohne Gage Solo oder als Gruppe (Stadtfeste usw.)
4. Öffentliche Auftritte mit Gage
1. Ist sehr wichtig, um Erfahrungen zu sammeln
2. wie eins, aber noch mehr um anzutesten, ob man so einen größeren Auftritt für Geld auch gewachsen ist, bevor man ein Engament annimmt.
3. Da sind solche Auftritte, wo auch ein schlichteres Kostüm, nicht ganz so perfekte Abläufe u.ä. erlaubt sein dürfen. Also Harmonie sollte auch hier unbedingt vorhanden sein. Kein Rumgeeiere oder so.
4. Der Auftritt muss!!! professionell sein. Von der Ausführung her, über die Musik und das Kostüm bis hin zur Ausstrahlung. Wenn ich hier nicht genug Zeit und Geld vorher investiert habe, sollte ich es besser bleiben lassen. Leute, die soviel Geld für unseren Auftritt ausgeben, haben ein Recht eine gute Darbietung zu erhalten.
Durch meine Auftritte zu Punkt 1 wurde mir ehrlicherweise öfters gesagt, dass ich doch zu ernst schaue. Ja, damals war ich angespannter, obwohl ich locker und freundlich schauen wollte. Und so gibt es bestimmt bei der einen oder anderen Anfängerin Sachen, die man selbst nicht wahr nimmt.
Schöne Auftritte wünscht
Sandra (Inshirina)
_________________ Liebe Grüße
Inshirina
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Verfasst am: 29.08.2005 13:01
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| Inshirina hat folgendes geschrieben:: |
3. Öffentliche Auftritte ohne Gage Solo oder als Gruppe (Stadtfeste usw.)
3. Da sind solche Auftritte, wo auch ein schlichteres Kostüm, nicht ganz so perfekte Abläufe u.ä. erlaubt sein dürfen. Also Harmonie sollte auch hier unbedingt vorhanden sein. Kein Rumgeeiere oder so. |
Hallöchen,
hm, sehe ich en bischen anders. Als Solo-Tänzerin sollte auch der Auftritt auf einem Stadtfest "perfekt" sein. Sobald man "öffentlich" tanzt und nicht unter dem Deckmantel von "Kurs XYZ der Tanzschule ABC" auftritt. Weiß nicht, bin ich da zu pingelig? *schulterzuck*
Mein 1. Auftritt war nach ca. 1 Jahr auf einer Schulklassenfeier im Rahmen eines Theaterstückes... wenn ich die Aufnahmen heute anschaue, könnte ich im Erdboden versinken! *smile* ... aber meine Mama fand´s toll. ... na immerhin!
LG
Shay
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Magdalena
Account inaktiv
Beiträge: 270 Anmeldungsdatum: 23.07.2004 15:54
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Verfasst am: 29.08.2005 17:30
Titel:
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| Zitat: | | Als Solo-Tänzerin sollte auch der Auftritt auf einem Stadtfest "perfekt" sein. Sobald man "öffentlich" tanzt und nicht unter dem Deckmantel von "Kurs XYZ der Tanzschule ABC" auftritt. Weiß nicht, bin ich da zu pingelig? *schulterzuck* |
Nicht nur als Solo - auch eine Gruppe auf einem Stadtfest sollte Profi-Niveau haben, oder ausdrücklich als Laien (Schüler etc.) angekündigt werden. Weil: die meisten Leute haben noch nie eine Profi-Show oder engagierte Profi-Tänzerin gesehen, gehen aber auf Stadtfeste und denken dann, so sieht Bauchtanz aus. Und wenn es nun mal eine Schülergruppe ist, und nicht als solche angekündigt ist, kann man sich ja vorstellen, wo die ganzen blöden Sprüche her kommen, von wegen das kann ja jeder usw.... Und gerade vor Stadtfesten mutieren Mittelstufekurse gerne mal zu Auftrittsgruppen...
liebe Grüsse
Magdalena
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COCO

Beiträge: 345 Anmeldungsdatum: 01.08.2005 15:26
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Verfasst am: 29.08.2005 19:46
Titel:
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shayenne und magdalena,
ihr sprecht mir wirklich aus der seele!
liebe grüße,
aleksandra,
die ihren ersten auftritt nach zwei monaten kurs mit einer "fortgeschrittenen" gruppe hatte, 3 lieder "orientalisch" improvisieren mußte, dabei unheimlich viel spaß mit dem publikum hatte, sich aber heute dafür schämt, den zuschauern das als "bauchtanz" verkauft zu haben....
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Magdalena
Account inaktiv
Beiträge: 270 Anmeldungsdatum: 23.07.2004 15:54
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Verfasst am: 29.08.2005 21:03
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| aleksandra hat folgendes geschrieben:: | shayenne und magdalena,
ihr sprecht mir wirklich aus der seele!
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Hi Aleksandra,
ja, ich denke, dass man genau dann keine "mildernden Umstände" mehr hat bzw. wirklich eine Profi-Show liefern muss, wenn das Publikum davon ausgeht, eben typischen Bauchtanz vorgesetzt zu bekommen und nicht ausdrücklich auf eine Laien-Show bzw. Übungsgruppe hingewiesen wurde. Egal ob es dafür Geld gibt oder nicht. Ansonsten läuft man schnell Gefahr, eben den Ruf des Tanzes (und den eigenen!) in der Öffentlichkeit zu versauen...
Wobei hier die Frage wäre, was "profesionelles Niveau" ist - frau kann *immer* noch besser werden, ich schäme mich nun seit 13 Jahren immer wieder aufs neue für Videos, die gerade 1-2 Jahre her sind - man findet immer etwas, was man im Laufe der Jahre verbessern kann
liebe Grüsse
Magdalena
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azadeh

Beiträge: 211 Anmeldungsdatum: 25.08.2005 21:54 Wohnort: schweiz
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Verfasst am: 29.08.2005 21:35
Titel:
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nach knapp 7 monaten!
(ich muss aber sagen, dass ich bereits als kind mit 10 jahren bis ich 25 jahre alt war, jährlich jazz-auftritte und später dann noch 2 flamencoauftritte hatte; bühne war für mich nichts neues).
unsere gruppe (die anderen tanzten aber bereits seit 2-3 jahren) sollte bei der show der lehrerinnen ein trommelsolo tanzen, das war im 2002. ein jahr später zeigten wir drei tänze, bei zweien davon tanzte die lehrerin aber mit. im 2004 tanzten wir auf einem geburtstagsfest.
seit 3 jahren tanze ich auch in einer türkischen folklore-gruppe. mit der haben wir jedes jahr 3-6 auftritte auf hochzeiten, festen. ist aber nicht "so" professionell wie bei einer show oder wenn man alleine in einem restaurant auftritt. wir gehen hin, ziehen uns um, tanzen, trinken was und gehen wieder heim. ausser bei den hochzeiten. da ziehen wir wieder normale kleider an, trinken, essen und tanzen weiter...
liebe grüsse
anya
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Verfasst am: 30.08.2005 05:48
Titel:
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| Magdalena hat folgendes geschrieben:: | | aleksandra hat folgendes geschrieben:: | shayenne und magdalena,
ihr sprecht mir wirklich aus der seele!
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liebe Grüsse
Magdalena |
Danke, freue mich über jeden Zuspruch in dieser Hinsicht.
LG
Shayenne
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DJAMILA

Beiträge: 373 Anmeldungsdatum: 15.11.2004 13:53
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Verfasst am: 30.08.2005 07:30
Titel: Auftritte - so oder so
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Hallo,
eine interessante Diskussion, die sich hier entwickelt hat. Auf die Frage, wann ich denn das erste Mal aufgetreten bin, antworte ich immer: Zu früh! Viel zu früh! Zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen: Ich war jung und hübsch, und wusste es nicht besser.
Ich denke, man sollte eines nicht vergessen: Tritt man auf - sei es nun privat oder öffentlich, mit oder ohne Gage - so repräsentiert man für das Publikum "den Bauchtanz" oder "die Bauchtänzerin". Ist die Show schlecht, fällt das eher auf den Ruf des Tanzes zurück, als auf das Unvermögen der Tänzerin. Die wenigsten sind in der Lage, da wirklich zu differenzieren. Und Leute, die mal eine schlechte Tänzerin gesehen haben, werden es sich dreimal überlegen, eine Bauchtänzerin zu engagieren. Insofern präsentieren wir alle bei jedem Auftritt den Ruf und das Image des orientalischen Tanzes - egal ob Anfängerin oder Profi, egal ob öffentlich oder privat. Und das sollte jedem klar sein, der auftritt oder auftreten möchte.
Ich denke auch, die Zeit zu vergleichen, die man vor dem ersten Auftritt schon getanzt oder besser gelernt hat, macht wenig Sinn. Zu unterschiedlich sind die Fortschritte, Vorkenntnisse, Talent und Engangement, das die Frauen mitbringen. Die eine ist vielleicht schon nach einem Jahr reif für die Bühne, eine andere wird es nie werden.
Daher würde mich mal interessieren: Welche Voraussetzungen sollte eine Tänzerin meiner Meinung nach erfüllen, wenn sie öffentlich gegen Gage (z.B. bei einer Geburtstagsfeier) auftritt?
Ich mache mal den Anfang: Sie sollte ihren Tanz so schätzen, dass sie sich für ihre Leistung auch selbst die Gage zahlen würde, die sie vom Auftraggeber verlangt.
Welche Kriterien würdet ihr noch voraussetzen? Was ist mit Kostüm, Aufmachung, Showgestaltung etc? Freue mich auf Eure Meinungen!
Liebe Grüsse
Djamila
_________________ Orient Academy
Akademie für klassischen & zeitgenössischen Oriental-Tanz
Kurse, Seminare & Ausbildung von Anfänger bis Profi
http://www.orient-academy.de
http://www.djamila.de
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Inshirina

Beiträge: 93 Anmeldungsdatum: 09.05.2004 14:50
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Verfasst am: 30.08.2005 08:31
Titel:
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Hallo nochmal,
meine Kriterien habe ich ja schon gesagt. Spätestens wenn es Geld gibt, muss es professionell sein.
Zu den Stadtfesten usw.. Versteht mich da nicht falsch. Voraussetzung ist schon, dass man als Schülergruppe o.ä. angekündigt wird. Auch ein Laienpublikum kann zwischen einer VHS-Gruppe und einer richtigen Auftrittsgruppe differenzieren. Bei diesen Festen sieht man öfters Tanzgruppen aus Turnvereinen oder Karnevalsvereine. Auch diese zeigen oft eine tolle Show. Und wenn irgendwas patzt dabei, sehe ich das als Zuschauer locker. Wenn alles perfekt ist - umso besser natürlich.
Sollte ich aber eine Truppe buchen und Geld dafür bezahlen, muss es einfach stimmen.
Vor ca. 10 Jahren habe ich händeringend eine Bauchtänzerin für den 50.ten von meinem Vater gesucht. Das war total schwierig. Als wir endlich eine gefunden hatte, kostete es uns 850 DM !!! Sie kam aber auch 120 Kilometer entfernt angereist. Damals waren wir alle mit der Darbietung sehr zufrieden.
Wenn ich mir heute das Video anschaue, stelle ich fest, dass es für das Geld hätte besser sein können. Es war eine sehr hübsche junge Frau mit toller Figur. Das hat auf jeden FAll schon gepunktet. Aber das Kostüm hätte schöner sein können. Und auch der Tanz war nichts besonders. Eigentlich waren es nur aneinandergereihte Bewegungen. Und die auch noch nicht spektakulär. Aber trotzdem war es o.k. Ich sehe das heute halt anders, weil ich mittlerweile Besseres gesehen habe. Wahrscheinlich würde diese Dame heute von uns "gesteinigt"
Ich kann nur nochmal betonen, dass es aber für alle anderen, die den Auftritt miterlebt haben (incl. mir damals) ein toller Auftritt war.
_________________ Liebe Grüße
Inshirina
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azadeh

Beiträge: 211 Anmeldungsdatum: 25.08.2005 21:54 Wohnort: schweiz
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Verfasst am: 30.08.2005 09:04
Titel:
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wichtig finde ich auch, dass angekündigt wird, wer tanzt, ob schülergruppe oder "profi".
bei einem auftritt gegen gage sehe ich das so wie djamila "sich selbst die gage zahlen würden, die der auftraggeber zahlt".
wichtig finde ich, dass die kostüme zum tanz passen (folkoretanz = folklorekleid. klassicher raks sharki = klassisches kostüm) und man sich nicht einfach nur ein trainingsrock überzieht. wenn das schülerinnen machen, ist das o.k. aber bei "profis" erwarte ich kostüm. (andere frage: wieviele kostüme sollte frau haben? )
wenn man mehrere stücke tanzt, bei längeren shows, sollte eines davon poppig, arabia-pop z.b., sein. viele zuschauer haben nicht so den draht zu der orientalischen musik und freuen sich, wenn dann mal ein stück kommt, das ihnen ein bisschen vertraut vorkommt und fetzig ist - und sie im takt mitklatschen können ohne das gefühl zu haben falsch mitzuklatschen ("dann klatsche ich lieber doch nicht").
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Verfasst am: 30.08.2005 11:34
Titel:
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Hallöchen,
es passt sicher nicht ganz zu der Fragestellung hier, aber irgendwo passt es zu dem Thema, und daher möchte ich es Mal loswerden. Ich lese es immer wieder, dass langjährige Tänzerinnen schreiben "ich bin dann und dann das erste Mal aufgetreten, aber es war im Nachhinein besehen viel zu früh".
Dass es zu früh war, ergibt sich aus der Erfahrung, die man mit den Jahren sammelte. Je älter ein Tanzvideo wird, dass man von sich selber anschaut, um so mehr findet man darauf, was man heute , viel besser und anders machen würde. Und desto mehr findet man daran zu kritisieren, oder man möchte im Nachhinein einfach bloss im Boden versinken. Es liegt einfach daran, dass man an sich selber gearbeitet hat, Fortschritte gemacht hat, und gewisse Dinge mit einem zeitlichen Abstand einfach ganz anders sieht.
Wer heute sagt, dass es viel zu früh war, dass man auftrat (sehe ich von mir selber übrigens genau so) der sollte einfach Mal zurückdenken. Wie war das damals, der erste Auftritt? Mit welchen Erwartungen, Ägnsten, mit welchem Lampenfieber ist man dort hingegangen? Und wie hat man sich hinterher gefühlt?
Ich gehe mal davon aus, dass keiner mit vorgehaltener Pistole zu seinem ersten Auftritt gezwungen wurde. Und ich gehe einfach mal davon aus, dass keiner ausgebuht wurde, und sich jeder hinterher nach erfolgtem Auftritt einfach besser fühlte, oder zumindest erleichtert.
Wir alle hier oder zumindest die meisten haben Auftrittserfahrung. Jeder Auftritt, egal wann er erfolgt, auch wenn er zu früh erfolgt, ist eine gewisse Erfahrung fürs Leben. Wir lernen aus Erfahrungen, und wir können dieses Wissen daraus versuchen weiterzugeben. Aber wir dürfen nicht erwarten, dass es die Küken nur alleine aus den Schilderungen unserer eigenen Erfahrungen anders machen. Jeder Mensch muss Erfahrungen machen dürfen, auch wenn diese manchmal hinterher zu dem Schluss führen, dass es verkehrt war. Dies gilt nicht nur für den Tanz, sondern für unser ganzes Leben: Eltern können ihren Kindern versuchen, etwas weiterzugeben. Erfahrungen machen müssen die Kinder selber, wir können lediglich gewisse Werte vermitteln, und versuchen zu lenken. Nicht verhindern können wir, dass unsere Kinder selber aus erster Hand erfahren möchten, was richtig oder falsch ist. Auch wenn sie dabei Fehler machen, aus denen sie aber effektiv lernen können.
Bitte, erinnert euch, erinnert euch an eure ersten Auftritte. Möchte ihr diese Erfahrungen wirklich missen? Erinnert euch an Fehler, die ihr im Laufe des Lebens gemacht habt. Auch wenn die manchmal sicher wehtaten oder Konsequenzen hatten, so habt ihr sicher daraus etwas fürs Leben gelernt.
Auch bei fast jedem Auftritt lernt man dazu.
Jeder kann versuchen, den orientalischen Tanz im richtigen Licht zu präsentieren, Lehrerinnen können ihren Schüler/Innen versuchen, wichtige Werte zu vermitteln, indem sie es ihnen vormacht, wie es richtig sein sollte. Normalerweise dürfte es dann gar nicht passieren, dass die Schülerinnen viel zu früh auftreten.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich will damit keineswegs sagen, dass ruhig jede Schülerin im Zuge des Erfahrung-sammeln nun schnellstmöglich auf die Menschheit losgelassen werden muss.
Ich möchte wirklich nur rüberbringen, dass eine verspätete Erkenntnis im Grunde nichts bringt. "Ich bin im Nachhinein besehen viel zu früh aufgetreten". Na und? Im Nachhinein würde man sicher viele Dinge anders machen (nicht nur im tänzerischen Sektor, sondern ganz allgemein), was nur bedeutet, dass man für sich selber etwas dazugelernt hat, was andere erst lernen müssen. Oder sehe ich das nun völlig falsch
In dem Sinne liebe Grüsse,
***
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silvana

Beiträge: 326 Anmeldungsdatum: 06.06.2005 15:17 Wohnort: Gelnhausen
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Verfasst am: 30.08.2005 12:02
Titel:
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Oder sehe ich das nun völlig falsch
Nein ***, das siehst du völlig richtig.
Jeder fängt mal klein an, jeder entwickelt sich auch hoffentlich weiter.
Wichtig bei diesem ersten Auftritt ist meiner Meinung nach, dass man nichts tanzt , was man noch nicht kann.
Also: kein Kamel, wenn es so aussieht, als hätte ich gerade einen Tennisball verschluckt oder kein Schimmie, der eher so aussieht, als steckten meine Finger gerade in der Steckdose. Dann doch lieber einfache Bewegungen gekonnt rüberbringen.
Man sollte in der Lage sein, sich selbst ehrlich zu beurteilen, in den Spiegel schauen können und den Zuschauern aufrecht ins Gesicht sehen können. Noch besser ist es , sich vorher mal auf Video aufzunehmen, manch eine Tänzerin (und das weiß ich sicher) hat nach dem Anschauen des Auftrittsvideos vor lauter Schreck die Flinte ins Korn geworfen. Hier wäre auch der ehrliche Umgang untereinander im Kurs gefragt, konstruktive Kritik hat noch keinem geschadet.
Liebe Grüße, Elke.
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